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Konkretere Planungen für Windkraftanlagen rund um Tuttlingen

Stand der Windkraftpläne in Tuttlingen
Die Planung für neue Windkraftanlagen wird rund um Tuttlingen konkreter.
Die Stadt stellte am Donnerstag den aktuellen Stand vor.
Die Vorstellung fand im Technischen Ausschuss statt.
Die Stadt nannte den Hattinger Berg und den Konzenberg als Standorte.
Hattinger Berg: Anlagenzahl, Speicher und Wirkung
Auf dem Hattinger Berg will die WEBW Neue Energie GmbH Windkraftanlagen errichten.
Die WEBW plant sechs bis acht Windkraftanlagen.
Die Projektierer sagten, die Anlagen könnten Strom für rund 100.000 Personen erzeugen.
Zusätzlich sollen drei Batteriespeicher entstehen.
Die Speicher sollen Energie aus windreichen Tagen speichern.
Die Speicherung soll Energie für windschwächere Zeiten bereitstellen.
OB Michael Beck sagte dazu.
Er sagte, die Anlage mache die Stadt ein Stück energieunabhängiger.
Michael Beck sprach bei der Vorstellung.
Hattinger Berg: Projektträger und nächste Schritte
Hinter dem Vorhaben steht die WEBW Neue Energie GmbH.
Die WEBW ist ein Tochterunternehmen der Landsiedlung Baden-Württemberg.
Die WEBW gehört auch zur KWA-Contracting.
Das Unternehmen teilt mit, es arbeite nur in Baden-Württemberg.
Das Unternehmen sagt, es setze bewusst regionale Schwerpunkte.
Die Stadt führt mit der WEBW längere Vorgespräche.
Die WEBW meldete anschließend konkretes Interesse am Hattinger Berg an.
Als Grundlage nennt die WEBW Messungen vor Ort.
Die Messungen ergaben eine um 14 Prozent höhere Energieausbeute.
Die Messungen zeigen eine höhere Ausbeute als der Windatlas prognostiziert.
Aktuell laufen Vertragsverhandlungen.
Zugleich führt die WEBW weitere Umweltprüfungen durch.
Die WEBW bereitet erste Schritte im Genehmigungsverfahren vor.
Die WEBW plant auch mögliche Beteiligungsmodelle.
Ein Modell wäre eine Bürgerenergiegesellschaft.
An der Bürgerenergiegesellschaft könnten Unternehmen und Privatleute teilnehmen.
Für größere Abnehmer nennt die WEBW Direktstromverträge als Option.
Bei Direktstromverträgen beziehen Unternehmen Strom ohne den Umweg über das öffentliche Netz.
Das soll vor allem Netzentgelte senken.
Konzenberg: interkommunaler Windpark und Planungstermin
Auch auf dem Konzenberg gibt es konkrete Planungen.
Die Badenova und die swt wollen dort gemeinsam Windkraftanlagen planen.
Die Anlagen sollen in einem interkommunalen Windpark stehen.
Der Windpark soll auf den Gemarkungen Tuttlingen und Wurmlingen liegen.
Die Planung sieht drei bis vier Windkraftanlagen vor.
Nach Einschätzung der Planer könnten rechnerisch etwa 29.000 Verbraucher versorgt werden.
Auch hier sollen Batteriespeicher entstehen.
Die Badenova bringt zudem Direktstrom für Unternehmen ins Gespräch.
Die Badenova nennt auch Bürgerbeteiligungen als Thema.
Die Planer nennen als frühesten Zeitpunkt den Baubeginn für das Jahr 2030.
Flächenanpassungen nach den Ergebnissen der Projektierer
Beide Projektierer befassten sich in den vergangenen Monaten mit den Vorhaben.
Die Projektierer prüften dabei die örtlichen Gegebenheiten.
Die Badenova sagte, die Flächen für den Windkraftstandort Konzenberg seien noch nicht optimal.
Diese Flächen stehen bislang im Regionalplan als Standort.
Am Hattinger Berg mussten die Flächen erst im Flächennutzungsplan abgebildet werden.
Für den Hattinger Berg sieht die Planung eine Aufteilung vor.
Aus einer großen Fläche sollen drei kleinere Flächen werden.
Die drei kleineren Flächen sollen sich weiter über den Höhenrücken verteilen.
Am Konzenberg soll der Bereich erweitert werden.
Die Erweiterung soll die optimalen Standorte für einzelne Anlagen ermöglichen.