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Asiatische Tigermücke in Kornwestheim weiter verbreitet
Die Asiatische Tigermücke breitet sich nach Angaben der Stadt Kornwestheim aus.
Die Ausbreitung nimmt laut Stadt auch in Kornwestheim zu.
Die Stadt fordert gezielte Maßnahmen zur Eindämmung der Vermehrung.
Die Stadt nennt als besonders wichtig die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger.
Die meisten potenziellen Brutstätten liegen laut Stadt in privaten Gärten.
Die Brutstätten liegen auch auf privaten Grundstücken.
Tigermücken nutzen kleinste Wasseransammlungen als Brutstätten.
Dafür muss Wasser mehrere Tage stehen bleiben.
Das Wasser darf in dieser Zeit nicht abfließen.
Die Stadt empfiehlt daher, Gefäße und Gegenstände regelmäßig zu kontrollieren.
Die Stadt nennt dabei mehrere Beispiele für Kontrollen.
Abdecken und Leeren von Wasserquellen
Regentonnen sollen lückenlos mit einem Deckel abgedichtet werden.
Alternativ soll die Stadt Regentonnen mit geeignetem Netz abdecken.
Vogeltränken sollen mindestens einmal pro Woche vollständig geleert werden.
Vogeltränken sollen nach dem Leeren gereinigt werden.
Blumentopfuntersetzer sollen mindestens einmal pro Woche vollständig geleert werden.
Auch Blumentopfuntersetzer sollen nach dem Leeren gereinigt werden.
Spielsachen im Freien sollen nach Möglichkeit weggeräumt werden.
Eimer und andere Gegenstände sollen so gelagert werden.
Die Lagerung soll verhindern, dass sich Wasser ansammelt.
Die Stadt weist auf kleine Öffnungen als Risiko hin.
Bereits kleinste Öffnungen können Tigermücken nutzen.
Die Stadt nennt als Beispiel eine Öffnung im Deckel.
Tigermücken können diese Öffnungen zur Eiablage nutzen.
Abflüsse und Sammelstellen prüfen
Die Stadt empfiehlt, Regenwasserabflüsse an Kellertreppen zu prüfen.
Die Stadt empfiehlt, Gullys an Garageneinfahrten zu prüfen.
Die Stadt empfiehlt, Blumenkübel mit Wasserreservoir zu prüfen.
Die Stadt fordert die regelmäßige Kontrolle dieser Stellen.
Behandlung mit Bti-Tabletten als letztes Mittel
Wenn eine Brutstätte nicht entfernt werden kann, kommt eine Behandlung in Frage.
Die Behandlung soll als letztes Mittel genutzt werden.
Eine potenzielle Brutstätte kann nicht immer abgedeckt werden.
Man kann sie auch nicht immer mit Sand befüllen.
Man kann sie nicht immer vollständig beseitigen.
Als Alternative nennt die Stadt Bti-Tabletten.
Bti steht für Bacillus thuringiensis israelensis.
Die Stadt schreibt, dass Bti-Tabletten im Baumarkt erhältlich sind.
Die Stadt nennt auch Online-Handel als Bezugsquelle.
Die betroffenen Stellen sollen von Mitte April bis Anfang Oktober behandelt werden.
Die Stadt empfiehlt einen Abstand von zwei Wochen.
Die Stadt stellt klar, dass die Beseitigung Vorrang hat.
Die Beseitigung oder lückenlose Abdeckung soll immer zuerst erfolgen.
Nachbarschaft aktiv einbinden
Für eine wirksame Bekämpfung soll möglichst viele Menschen mitmachen.
Die Stadt nennt als Grund, dass Tigermücken Grundstücksgrenzen nicht beachten.
Die Stadt schreibt, dass Tigermücken nur wenig flugaktiv sein können.
Auch dann können sie in benachbarte Grundstücke gelangen.
Deshalb sollen Anwohnende die Nachbarschaft informieren.
Wer Brutstätten beseitigt hat, soll die Informationen weitergeben.
Weitere Informationen
Weitere Informationen und praktische Hinweise bietet ein Flyer der Stadt Kornwestheim.
Die Stadt nennt die städtische Homepage unter kornwestheim.de/tigermuecke.
Weitere Informationen bietet außerdem die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage.
Die Abkürzung für die Kommunale Aktionsgemeinschaft ist KABS.
Die Stadt nennt KABS als Anbieter unter dem Stichwort „Tigermückenbekämpfung“.