Asiatische Tigermücke in Kornwestheim weiter verbreitet

Asiatische Tigermücke breitet sich laut Stadt Kornwestheim zunehmend aus. Bürger sollen Brutstätten in Gärten entfernen und Wasser stoppen.

Von Redaktion Kornwestheim2 Min. Lesezeit

Die Asiatische Tigermücke breitet sich nach Angaben der Stadt Kornwestheim zunehmend auch in Kornwestheim aus. Um ihre weitere Vermehrung einzudämmen, seien gezielte Maßnahmen in allen Bereichen erforderlich. Besonders wichtig sei dabei die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger, da sich die meisten potenziellen Brutstätten in privaten Gärten und auf privaten Grundstücken befänden.

Tigermücken nutzen kleinste Wasseransammlungen als Brutstätten, sofern das Wasser dort mehrere Tage stehen bleibt und nicht abfließt. Deshalb sollten sämtliche Gefäße und Gegenstände, in denen sich Wasser sammeln kann, regelmäßig kontrolliert werden.

Diese Maßnahmen werden empfohlen

Regentonnen sollten lückenlos mit einem Deckel oder einem geeigneten Netz abgedichtet werden. Vogeltränken und Blumentopfuntersetzer sollten mindestens einmal wöchentlich vollständig geleert und gereinigt werden. Spielsachen, Eimer und andere Gegenstände im Freien sollten nach Möglichkeit weggeräumt oder so gelagert werden, dass sich darin kein Wasser ansammeln kann.

Besondere Sorgfalt sei erforderlich, weil bereits kleinste Öffnungen, etwa in einem Deckel einer Regentonne, von Tigermücken gefunden und zur Eiablage genutzt werden können. Auch Regenwasserabflüsse an Kellertreppen, Gullys an Garageneinfahrten oder Blumenkübel mit Wasserreservoir sollten regelmäßig überprüft werden.

Wenn eine Brutstätte nicht entfernt werden kann

Ist es nicht möglich, eine potenzielle Brutstätte abzudecken, mit Sand zu befüllen oder vollständig zu beseitigen, kann als letztes Mittel eine Behandlung mit Bti-Tabletten in Betracht gezogen werden. Diese seien beispielsweise im Baumarkt oder im Online-Handel erhältlich. Die betroffenen Stellen sollten von Mitte April bis Anfang Oktober im Abstand von zwei Wochen behandelt werden. Vorrang habe jedoch stets die Beseitigung oder lückenlose Abdeckung der Brutstätten.

Mitwirkung der Nachbarschaft wichtig

Für eine wirksame und nachhaltige Bekämpfung sei es entscheidend, dass möglichst viele Menschen mitmachen. Tigermücken hielten sich nicht an Grundstücksgrenzen. Auch wenn sie nur wenig flugaktiv seien, könnten sie aus benachbarten Gärten in das eigene Grundstück gelangen. Wer die Brutstätten auf dem eigenen Grundstück bereits beseitigt habe, solle daher auch die Nachbarschaft auf die Problematik aufmerksam machen und die Informationen weitergeben.

Weitere Informationen

Weitere Informationen und praktische Hinweise zur Bekämpfung der Tigermücke sind im Flyer der Stadt Kornwestheim sowie auf der städtischen Homepage unter kornwestheim.de/tigermuecke erhältlich. Informationen bietet außerdem die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e. V. (KABS) unter dem Stichwort „Tigermückenbekämpfung“.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

Einfache Sprache