Einfache Sprache
Kurzmitteilung: Falscher Pass in Kehl: Mann erwischt
### Kontrolle an der Grenze
Die Bundespolizei kontrollierte einen Mann in Kehl.
Kehl liegt an der Grenze zu Frankreich.
Der Mann war 26 Jahre alt.
Er kam aus Tunesien.
Tunesien ist ein Land in Afrika.
Der Mann zeigte einen falschen belgischen Pass.
Ein Pass ist ein Ausweis für Reisen.
Der Pass war nicht echt.
Er hatte keinen richtigen Einreise-Ausweis.
Darum durfte er nicht einreisen.
Im Gepäck lag noch ein falscher Führerschein.
Ein Führerschein ist ein Nachweis fürs Fahren.
Auch dieser Führerschein war nicht echt.
Die Polizei nahm ihn mit.
### Das Gericht entschied schnell
Am 29.
April entschied das Amtsgericht.
Ein Amtsgericht ist ein einfaches Gericht.
Das Gericht sprach den Mann schuldig.
Es ging um diese Taten:
- versuchte unerlaubte Einreise
- Urkundenfälschung
- falsche Ausweise besorgen
Urkundenfälschung heißt:
Jemand macht falsche echte Dokumente.
Das Gericht verhängte Geldstrafe.
Die Strafe war 60 Tagessätze.
Ein Tagessatz ist ein Geldbetrag pro Tag.
Die Höhe hängt vom Einkommen ab.
### Was ist ein beschleunigtes Verfahren?
Das beschleunigte Verfahren geht sehr schnell.
Die Polizei nutzt es bei klaren Fällen.
Die Beweise müssen eindeutig sein.
Dann kann das Gericht schnell urteilen.
Das Verfahren nutzt man oft bei Menschen:
- ohne festen Wohnsitz
- ohne feste Adresse
- ohne lange Wartezeit
So kann der Staat schneller handeln.
### Der Fall in Kehl
Hier war der Fall einfach.
Die Beweise waren klar.
Der Mann hatte keinen festen Wohnsitz.
Darum nutzte man das schnelle Verfahren.
Die Bundespolizei in Offenburg meldete den Fall.