Einreiseverbot ignoriert? Kontrolle in Kehl endet mit Zurückschiebung
Bundespolizei stoppt 38-Jährigen am Bahnhofsvorplatz – gegen den eritreischen Staatsbürger besteht seit 2019 ein achtjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot.

Die Bundespolizei hat am Mittwochabend am Bahnhofsvorplatz in Kehl einen 38-Jährigen kontrolliert. Der Mann konnte sich gegenüber den Beamten nicht ausweisen und machte Angaben dazu, zu Fuß über die Trambrücke eingereist zu sein.
Kontrolle am Bahnhofsvorplatz
Nach der Ansprache durch die Beamten begleitete der Mann die Einsatzkräfte zur Dienststelle, um seine Identität zu klären. Ein Abgleich der Daten ergab, dass es sich um einen eritreischen Staatsbürger handelt.
Nach Angaben der Bundespolizei hatte der Mann bereits am selben Tag versucht, unerlaubt mit einem Fernzug nach Deutschland einzureisen.
Bereits bestehendes Einreise- und Aufenthaltsverbot
Bei der Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen den 38-Jährigen seit 2019 ein für acht Jahre gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht. Damit lag nicht nur ein Verdacht auf unerlaubte Einreise ohne Pass oder erforderlichen Aufenthaltstitel vor, sondern auch eine Einreise entgegen eines bestehenden Verbots.
Weitere Folgen für den Betroffenen
Der Mann muss nun erneut mit einer Anzeige rechnen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Frankreich zurückgeschoben.
Der Fall unterstreicht aus Sicht der Bundespolizei die Bedeutung von Kontrollen im grenznahen Bereich. In Kehl fiel der Mann am Bahnhofsvorplatz auf, nachdem er sich nicht ausweisen konnte und seine Einreiseumstände geprüft werden mussten.
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