Mehr Sicherheit für Radfahrende an der B 3 in Lahr
Verbesserungen für den Radverkehr an der B 3 in Lahr
Entlang der B 3 in Lahr sind nach der Erneuerung der Fahrbahndecke mehrere Maßnahmen umgesetzt worden, die den Radverkehr sicherer und besser sichtbar machen sollen. Betroffen sind der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Mietersheim und dem Kreisverkehr Hirschplatz sowie der Kreisverkehr B 3 / Schwarzwaldstraße.
Die Stadt Lahr hatte sich nach eigenen Angaben bereits in der Planung für eine stärkere Berücksichtigung des Radverkehrs eingesetzt. Besonders auf dem Kreisverkehr B 3 / Schwarzwaldstraße und der B 3 Freiburger Straße war die Radverkehrsführung nach Einschätzung der Stadt verbesserungsbedürftig. Der Bereich ist zugleich Teil des überregionalen RadNETZ Baden-Württemberg.
Maßnahmen am Kreisverkehr Schwarzwaldstraße
Am Kreisverkehr Schwarzwaldstraße wird der aus Richtung Bürgerpark kommende Radverkehr nun schon vor dem Kreisverkehr von der Radspur auf die Fahrbahn geführt. Eine verengte Fahrbahn und eine rote Markierung sollen dort für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Im Kreisverkehr selbst wurde die Fahrbahn so umgestaltet, dass ein aufgepflasterter Innenring von einem asphaltierten Außenring getrennt ist. Nach Angaben der Stadt soll das die Geschwindigkeit senken, das Überholverbot verdeutlichen und den Radverkehr besser im Sichtfeld des Kfz-Verkehrs führen.
Nach der Ausfahrt in Richtung Bürgerpark wurden ein Schutzstreifen markiert und eine bauliche Überleitung auf den Radweg hergestellt. In Richtung Norden seien die Verbesserungen besonders bis zur ARAL-Tankstelle sichtbar. In Richtung Hirschplatz wurde der Radfahrstreifen verbreitert und rot markiert, in Gegenrichtung wurde ein neuer Radfahrstreifen angelegt, auf den der Radverkehr über einen neuen Rampenbordstein geleitet wird.
Schutzstreifen am Hirschplatz
Der Kreisverkehr Hirschplatz war selbst nicht Teil der Fahrbahndeckenerneuerung. Im Bereich der südlichen Ein- und Ausfahrt konnten dennoch Verbesserungen durch Schutzstreifenmarkierungen umgesetzt werden. An der Ausfahrt führt die Markierung über den Einmündungsbereich der Eisenbahnstraße hinweg und leitet den Radverkehr auf den straßenbegleitenden Radweg.
Oberbürgermeister Markus Ibert verwies auf die sichtbaren Verbesserungen auf den beiden Hauptradverkehrsachsen und dankte dem Regierungspräsidium Freiburg für die gemeinsame Planung und Umsetzung. Radverkehrsförderung bedeute nicht nur neue Infrastruktur, sondern auch Verbesserungen im Rahmen von Unterhaltungsmaßnahmen, sagte er.
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