Freudenstadt startet digitalen Chatbot

Freudenstadt startet digitalen Chatbot für Bürgerservice: Schnelle Hilfe online, barrierefrei und künftig mit eigenem, kreativen Namen.

Von Neues aus Freudenstadt2 Min. Lesezeit
Freudenstadt startet digitalen Chatbot

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

KI-Symbolbild · Herausgeber: Hessen App GmbHBild 1 von 2

Die Stadt Freudenstadt setzt einen wichtigen Schritt im Bereich digitaler Bürgerservices: Auf der städtischen Internetseite wird künftig ein Chatbot als digitale Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Ziel des neuen Assistenten ist es, Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste dabei zu unterstützen, schneller und unkomplizierter an gewünschte Informationen zu gelangen.

Digitaler Bürgerassistent hilft bei der Navigation

Der digitale Bürgerassistent, der am 15. Dezember freigeschaltet wird, ergänzt das umfassende Online-Angebot der Stadt. Die Internetpräsenz umfasst bereits eine fünfstellige Zahl an Unterseiten. Über das Online-Bürgerbüro können viele behördliche Belange digital erledigt werden – unabhängig von Ort und Zeit, über PC, Tablet oder Smartphone.

Oberbürgermeister Adrian Sonder betont: „Unsere Internetpräsenz ist längst mehr als ein reines Informationsmedium. Sie ist Dreh- und Angelpunkt für die Digitalisierung des Bürgerservices und unserer Dienstleistungen.“

Wie Tamara Schweizer, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt, hervorhebt, wird das Angebot kontinuierlich ausgebaut: „Es werden Schritt für Schritt mehr Dienstleistungen sein, die dann auch unabhängig von Ort und Tageszeit am PC, Tablet oder Smartphone in Anspruch genommen werden können.“

Funktion und Besonderheiten des Chatbots

Nutzerinnen und Nutzer können künftig ihr Anliegen direkt in ein Chatfenster auf der Internetseite eintippen. Die Antwort erfolgt nach kurzer Zeit schriftlich. Für sehbehinderte Menschen besteht die Möglichkeit, die Antwort vorlesen zu lassen – ein wichtiger Beitrag zur digitalen Barrierefreiheit.

Die Stadtverwaltung sieht den Service als lernfähige Anwendung: „Der Bot wird am Anfang vielleicht noch nicht perfekt funktionieren, aber er wird durch KI schnell dazulernen. Wir bitten daher, nachsichtig und kritisch zu sein“, erklärt Tamara Schweizer.

Der Chatbot orientiert sich an modernen Kommunikationsgewohnheiten und spricht Nutzerinnen und Nutzer mit „Du“ an.

Namenswettbewerb: Kreativität der Bürgerinnen und Bürger ist gefragt

Bislang trägt der digitale Helfer noch den funktionalen Namen „Bürgerassistent“. Das soll sich ändern: Die Stadt ruft alle Einwohnerinnen, Einwohner und Gäste dazu auf, bis zum 18. Januar 2026 kreative Namensvorschläge einzureichen. Ziel ist ein einzigartiger, einprägsamer Name, der einen Bezug zu Freudenstadt herstellt und freundlich-seriös klingt.

  • Der Name soll sich klar von anderen städtischen Bots abheben.
  • Er muss einen Bezug zu Freudenstadt haben.
  • Es soll deutlich werden, dass es sich um einen Assistenten handelt.
  • Der Name muss einprägsam, freundlich und seriös sein.
  • Als Anreiz winken vier Freikarten für „Theater & mehr“ im Kurhaus Freudenstadt. Ideen können entweder per E-Mail oder über ein Online-Formular eingereicht werden.

    Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Freudenstadt: Einreichungen und Informationen zum Namenswettbewerb: [email protected]

    Ein Ausblick auf die Zukunft des Bürgerservices

    Mit dem neuen Chatbot reagiert Freudenstadt auf die wachsenden Anforderungen an einen modernen, digitalen Bürgerservice. Die Verwaltung setzt darauf, dass sich der Assistent durch das Feedback der Nutzer kontinuierlich verbessert und seinen Platz als zentrale Schnittstelle zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung behauptet.

    Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Namensidee das Rennen macht – und wie gut der neue digitale Helfer von der Bevölkerung angenommen wird.

    Eigene Anzeige

    Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

    Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

    Jetzt anfragen→

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

    Einfache Sprache