Kostenlose Tandem-Führungen durch „JOURNEY TO YEMEN“

In Stuttgart bietet der Hospitalhof inklusive Führungen zur Ausstellung „JOURNEY TO YEMEN“ von Jan-Hendrik Pelz am 30.9. und 5.10.2026 an.

Von Redaktion Stuttgart1 Min. Lesezeit

Im Hospitalhof Stuttgart werden am 30. September und am 5. Oktober 2026 inklusive Führungen durch die Ausstellung »JOURNEY TO YEMEN« des Malers Jan-Hendrik Pelz angeboten. Die Führungen finden im Rahmen der KulturRegionale 2026 »BEYOND FUN« statt und werden von Matthias Nagel und Damaris Wurster als Tandem gestaltet.

Nach Angaben der KulturRegion Stuttgart bringen die beiden ihre unterschiedlichen Perspektiven in die Vermittlung ein. Matthias Nagel ist blind, Damaris Wurster sieht. Die ausführlichen Beschreibungen der Kunstwerke sollen die Führung insbesondere für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich machen. Zugleich richtet sich das Angebot ausdrücklich an alle Interessierten.

Termine und Ort

Die inklusiven Führungen finden jeweils im Hospitalhof Stuttgart, Hauptfoyer, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart, statt:

  • Mittwoch, 30. September 2026, 16:30 bis 17:30 Uhr
  • Montag, 5. Oktober 2026, 16:30 bis 17:30 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://eveeno.com/journeytoyemen.

Im Anschluss an die Führung am 30. September findet von 18 bis 19 Uhr ein Gespräch mit dem Künstler Jan-Hendrik Pelz und dem Sportwissenschaftler Prof. Dr. Timo Stiller statt.

Die Ausstellung »JOURNEY TO YEMEN« ist noch bis zum 10. Oktober 2026 im Hospitalhof Stuttgart zu sehen. Weitere Informationen zur KulturRegionale 2026 sind unter www.beyondfun.de verfügbar.

Hintergrund zur Ausstellung

Die Ausstellung erzählt von der Reise des Para-Judoka Shugaa Nashwan in sein Geburtsland Jemen und von einer »Mini-Olympiade«, die er dort 2020 für Kinder und Jugendliche organisierte. Aufgrund einer fortschreitenden Augenerkrankung ist sein Sehvermögen stark eingeschränkt. Seine Erzählungen von der Reise und seine besondere visuelle Wahrnehmung bildeten den Ausgangspunkt für die Gemäldeserie von Jan-Hendrik Pelz.

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