Weinstadt startet neues Amt für Gebäudemanagement

Stadt Weinstadt gründet neues Amt für Hochbau- und Gebäudemanagement zur nachhaltigen Optimierung von Gebäudeverwaltung und Energiemanagement.

Von Redaktion Weinstadt2 Min. Lesezeit

Mit der Einrichtung des neuen Amts für Hochbau- und Gebäudemanagement (HGGm) zum 1. Oktober setzt die Stadt Weinstadt einen wichtigen Schritt zur Optimierung ihrer Verwaltungsstrukturen. Ziel der umfassenden Neustrukturierung ist es, sämtliche Aufgaben im Bereich Gebäude- und Flächenmanagement unter einem Dach zu bündeln – von der Planung über das Energiemanagement bis zur Instandhaltung.

Effizientere Strukturen im Gebäudemanagement

Durch das neu geschaffene HGGm sollen Aufgaben klarer definiert und interne Schnittstellen verringert werden. Grundlage dieser Umstrukturierung bildet eine nachhaltige Verwaltung, die den städtischen Immobilienbestand systematisch pflegt und weiterentwickelt. Insbesondere sollen Verantwortlichkeiten gebündelt werden, um künftig effizienter und schlagkräftiger auf Herausforderungen im Gebäudemanagement reagieren zu können.

Aufteilung in drei Sachgebiete

Das Amt für Hochbau- und Gebäudemanagement ist in folgende drei Fachbereiche gegliedert:

  • Technisches Gebäudemanagement (Hochbauamt): Verantwortlich für Bau und Bauunterhaltung, Energiemanagement sowie Instandhaltung.
  • Kaufmännisches Gebäudemanagement (ehemals Liegenschaftsamt): Zuständig für das Gebäudemanagement und das Vertragswesen.
  • Infrastrukturelles Gebäudemanagement: Übernimmt Aufgaben wie Hausmeisterdienste, Reinigung und die Belegungsplanung der städtischen Immobilien.
  • Erfahrene Leitung des neuen Amtes

    Die Leitung des neu gegründeten Amtes hat eine erfahrene Architektin übernommen, die zuletzt in der Wohnbaukoordination Fellbach tätig war. Die 48-Jährige verfügt über umfassende Expertise in Projektsteuerung sowie in strategischen Aufgaben bei der Landesverwaltung.

    Zur Zielsetzung des Amtes erklärt die neue Amtsleiterin: „Ich freue mich auf die Chance, mit meinem Team Prozesse zu optimieren und bestmögliche Arbeitsabläufe mit digitalen Werkzeugen umzusetzen.“

    Im Mittelpunkt steht ein verantwortungsvoller Umgang mit dem städtischen Immobilien- und Grundstücksbestand. „Es geht darum, verantwortungsvoll mit unserem Eigentum umzugehen und es fit für kommende Generationen zu machen“, so die Amtsleiterin weiter.

    Perspektiven für die Stadt Weinstadt

    Mit der Gründung des HGGm unterstreicht Weinstadt ihre Ambitionen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung der kommunalen Gebäude. Die neue Organisationsstruktur soll die Verwaltung entlasten, moderne Arbeitsweisen etablieren und für Transparenz sorgen.

    Pressestelle Stadt Weinstadt: Für Rückfragen zur Umstrukturierung

    Die Veränderungen im Gebäudemanagement markieren einen bedeutenden Schritt in Richtung moderner, nachhaltiger Stadtentwicklung. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die neuen Strukturen in der Praxis bewähren.

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