„Nacht der Keller“ in Weinstadt: Historische Gewölbe in allen Stadtteilen

Nacht der Keller in Weinstadt: Am 18. und 19. September öffnen 19 historische Keller 19–1 Uhr, Eintritt frei, Shuttle im 15-Min-Takt.

Von Redaktion Weinstadt2 Min. Lesezeit
Nacht der Keller

Foto: Jochen Beglau

Foto: Jochen Beglau

Die Stadt Weinstadt lädt gemeinsam mit privaten Kellerbetreibern und Kulturpartnern am Freitag, 18., und Samstag, 19. September, zur „Nacht der Keller“ ein. In allen fünf Stadtteilen öffnen historische Gewölbe jeweils von 19 bis 1 Uhr ihre Türen und verbinden Weingenuss mit Musik, Kunst, Kulinarik und Geschichte.

Besucherinnen und Besucher können durch Keller schlendern, die sonst meist nicht öffentlich zugänglich sind. Ausgeschenkt werden Weine und Sekte aus Weinstadt, dazu gibt es regionale Speisen sowie ein kulturell abwechslungsreiches Programm. Der Eintritt in die Keller ist frei.

Shuttlebus verbindet die Stadtteile

Damit der Abend entspannt und autofrei bleiben kann, fährt ein Shuttlebus die Stadtteile im 15-Minuten-Takt an und hält auch am S-Bahnhof Endersbach. Für die Nutzung des Shuttlebusses fällt eine Pauschale von fünf Euro pro Abend an. Tickets gibt es direkt im Bus.

Zwei neue Keller erstmals dabei

Erstmals öffnet in diesem Jahr der „Babbel-Keller“ in Endersbach. Dort schenkt der Weinstädter Architekt Martin Bühler gemeinsam mit seinem Team Sekte verschiedener Weinstädter Weingüter aus.

Ebenfalls neu dabei ist „s’ Schnaiter Kellerle“ der Familie Kohnle. Die Veranstaltung wächst damit um zwei weitere Orte mit eigenen Geschichten.

Auch Museen beteiligen sich

Die städtischen Museen sind ebenfalls Teil der „Nacht der Keller“. Das Württemberg-Haus Beutelsbach ist an beiden Abenden von 19 bis 23 Uhr geöffnet. Im Heimatmuseum Pflaster 14 in Endersbach werden am Freitag um 19, 20 und 21 Uhr Führungen angeboten. Wegen der begrenzten Raumgröße gilt dort: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Keller mit langer Geschichte

Viele der teilnehmenden Keller liegen das ganze Jahr über im Verborgenen und werden als private Lager- und Vorratsräume genutzt. Manche Gewölbe reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück und wurden über Generationen hinweg erhalten. Der älteste bislang nachweisbare Keller stammt aus dem Jahr 1578.

Eine besondere Dimension bietet der Keller der Remstalkellerei. Er gilt als größter Holzfasskeller Süddeutschlands. Eichenfässer mit einem Fassungsvermögen von bis zu 12.000 Litern prägen dort die Atmosphäre.

Insgesamt nehmen 19 Keller teil. Sie unterscheiden sich in Stil und Charakter und reichen von rustikal und gemütlich über geschichtsträchtig und verwinkelt bis hin zu schlicht und überraschend.

Übersicht online und in Broschüren

Eine vollständige Übersicht über alle Kellerstandorte, Öffnungszeiten, Shuttleverbindungen sowie das kulinarische und kulturelle Angebot gibt es unter www.nacht-der-keller.de.

Eine gedruckte Broschüre mit allen Informationen ist außerdem in den Weinstädter Rathäusern, bei Remstal Tourismus im Alten Bahnhof Endersbach, bei den teilnehmenden Betrieben sowie in verschiedenen Weinstädter Geschäften erhältlich.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

Einfache Sprache