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Kurzmitteilung: Oppenau weiht neues Bauhofgelände ein

Beheizte Halle schafft Platz für Fahrzeuge, Material und den zentralisierten Winterdienst – Kosten: rund 326.000 Euro brutto

Kurzmitteilung: Oppenau weiht neues Bauhofgelände ein
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Die Stadt Oppenau hat mit dem neuen Bauhofgelände einen wichtigen Schritt in der Neuordnung ihrer Arbeitsabläufe und Liegenschaften gemacht. Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenführung von Funktionen an einem Ort sowie eine zeitgemäße Organisation der Abläufe.

Eigenleistung der Stadt spielte große Rolle

Ein wesentlicher Teil der Arbeiten wurde in Eigenleistung durch städtische Mitarbeiter erbracht. Dazu zählten unter anderem Abbruch-, Aushub- und Fundamentarbeiten sowie Bewehrungsarbeiten, Bodenplatten- und Betonsockelarbeiten. Auch die Pflasterarbeiten wurden übernommen.

Der Regal- und Treppenbau wurde ebenfalls eigenständig durch Mitarbeiter des Bauhofs umgesetzt. Weitere Arbeiten an Holz, Dach und Fassade übernahm die Firma Rombach aus Oberharmersbach.

Funktionale Halle für Material und Fahrzeuge

Die beheizte Halle bietet nach Angaben der Stadt optimale Bedingungen für die Lagerung von Materialien sowie für die Unterbringung von Transportern, einem Unimog und einem Minibagger. Besonders in den Wintermonaten sollen die Fahrzeuge so frostfrei und jederzeit einsatzbereit gehalten werden.

Ein weiterer Hintergrund des Neubaus ist die Zentralisierung des Winterdienstes. Diese waren bislang in alten Gebäuden untergebracht.

Weitere Schritte bereits geplant

Als nächstes Projekt ist der Bau einer Wasserversorgungshalle vorgesehen. Das alte Gebäude wurde bereits abgerissen. Nach Fertigstellung sollen dort auch neue Sanitärräume entstehen. Außerdem sollen die derzeit gelagerten Wasserrohrstangen dort untergebracht werden.

Dadurch entsteht zusätzlicher Platz im Bereich der neuen Bauhofhalle. Dort können künftig etwa drei Kiesboxen eingerichtet werden, die bislang vor der Rußhütte gelagert werden.

Kosten und beteiligte Firmen

Die Gesamtkosten für den Neubau der Bauhofhalle einschließlich der Materialien für die Eigenleistungen belaufen sich auf rund 326.000 Euro brutto.

  • Holz-, Dach- und Fassadenarbeiten: Rombach Oberharmersbach
  • Einbau der Sektionaltore und Zugangstüren: BN-Tortechnik aus Schutterwald
  • Zur Einordnung des Projekts verweist die Stadt Oppenau damit auf eine bauliche und organisatorische Weiterentwicklung ihres Bauhofs, bei der praktische Nutzbarkeit und gebündelte Abläufe im Vordergrund stehen.

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