Einfache Sprache

Zwei Bildhauer fertigen Skulpturen in der Lettenbrunnenhütte am Hagenschieß

Von Redaktion Pforzheim2 Min. Lesezeit
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Foto: Stadt Pforzheim

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Arbeiten in der Lettenbrunnenhütte

Im Hagenschieß arbeiteten die Bildhauer Martin Pöll und Maximilian Bernhard zwei Wochen.

Sie arbeiteten in der Lettenbrunnenhütte.

Sie wohnten dort vom 3. bis zum 20. August.

Beide Künstler arbeiteten kontinuierlich an jeweils einer Skulptur.

Die entstehenden Arbeiten werden am Skulpturenweg aufgestellt.

Der Skulpturenweg liegt in der Nähe des Seehauses.

Die Arbeiten sind für Besucherinnen und Besucher kostenfrei zugänglich.

Die Naturfreunde ermöglichten die Unterbringung in der Lettenbrunnenhütte.

Ablauf während des Aufenthalts

Während ihres Aufenthalts gruben die Künstler Betonmassen.

Sie verschalten die Betonmassen mit Schaltafeln.

Sie mischten die Betonmassen.

Außerdem arbeiteten sie mit einer Kettensäge.

Sie arbeiteten auch mit einem Stechbeitel.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher schauten den Bildhauern bei der Arbeit zu.

Viele Besucherinnen und Besucher sprachen mit den Künstlern.

Unterschiedliche künstlerische Ansätze

Maximilian Bernhard entwickelte seine Betonskulpturen mit einer besonderen Technik.

Er formt eigens angemischte Massen zu fragmentarischen Bauteilen.

Diese Bauteile haben zeichenhafte Oberflächen.

Er überträgt die reliefartige Struktur eines Holzschnitts.

Er überträgt sie in plastische Formen.

Er nutzt dafür eine eigene Vorgehensweise.

Er presst beschnitzte Druckstöcke in Tonmasse.

Er nutzt diese Druckstöcke auch als Matrizen im Formenbau.

So wird die geschnittene Zeichnung plastisch sichtbar.

Inhaltlich untersucht Bernhard Beziehungen von Fläche und Raum.

Er untersucht auch Beziehungen von Zeichnung und Skulptur.

Geplante technische Vorgänge stehen bei ihm freien Formen gegenüber.

Stahlelemente ergänzen seine Arbeiten.

Die Stahlelemente hinterfragen die Eigenständigkeit.

Martin Pöll formte für seine Skulptur einen Raben.

Er formte den Raben aus einem Eichenstamm.

Er nutzt Naturmaterialien als Formensprache.

Er nutzt Naturmaterialien auch als Arbeitsmaterial.

In seinen Werken verbindet er Form und Material.

Er verbindet die beiden auf eine hintergründige Weise.

Seine kombinierbaren Formen gehen von der geometrischen Struktur aus.

Die geometrische Struktur kommt von den Ausgangsmaterialien.

Diese Formen ermöglichen unendliche Kombinationen.

Einordnung und weitere Informationen

Die beiden Tiroler Künstler studierten an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.

Professor Harald Klingelhöller betreute ihr Studium.

Die Skulpturen bleiben Eigentum der Künstler.

Die Skulpturen werden jedoch auf Zeit am Skulpturenweg aufgestellt.

Die Aktion veranstaltete der Skulpturenweg am Seehaus e. V.

Der Skulpturenweg am Seehaus e. V. arbeitete dabei mit dem Kulturamt Pforzheim zusammen.

Weitere Informationen gibt es unter https://www.sculp.de/ .

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