Schülergruppe aus Tschenstochau zu Gast in Pforzheim

Vom 28. September bis 7. Oktober sind etwa zehn Schülerinnen und Schüler aus Tschenstochau zu Gast in Pforzheim. Der Aufenthalt steht im Zeichen der seit rund 20 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim und dem Kunstschulzentrum Zespół Szkół Plastycznych in der polnischen Partnerstadt.
Bürgermeister Frank Fillbrunn empfing die Gruppe am 30. September im Neuen Rathaus offiziell. Er sagte, die Partnerschaft zeige, wie bereichernd es sei, wenn junge Menschen ihre fachlichen Erfahrungen und kreativen Ideen über Grenzen hinweg teilten. Die Schülerinnen und Schüler aus Tschenstochau brächten besondere Kompetenzen aus der künstlerischen Ausbildung mit und eröffneten der Goldschmiedeschule neue Perspektiven.
Der Austausch verbindet Goldschmiedekunst mit Grafik und Keramik, traditionelle Handwerkstechniken mit digitaler Gestaltung und unterschiedliche künstlerische Sichtweisen. Bei gemeinsamen Projekten geht es unter anderem um Goldschmiedetechniken, Keramik, Gießtechnik, CAD-gestützte Gestaltung und 3D-Druck.
Im Mittelpunkt des Besuchs stehen neben der fachlichen Zusammenarbeit auch das persönliche Kennenlernen und gemeinsame Unternehmungen in Pforzheim. Die polnischen Gäste sollen Einblicke in die Goldstadt und ihre Verbindung von Schmuck, Design, Handwerk und Industrie erhalten. Zugleich lernen die Jugendlichen aus Pforzheim ihre Partnerstadt und deren Kunst- und Gestaltungstradition im Rahmen gegenseitiger Besuche kennen.
Unterstützt wird die Schulpartnerschaft durch die Abteilung Europa und Städtepartnerschaften der Stadt Pforzheim. Nach Angaben der Stadt sind über zwei Jahrzehnte zahlreiche Schüler- und Lehreraustausche, gemeinsame Projekte und persönliche Freundschaften entstanden.
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