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Bruchsals OB Sven Weigt zur finanziellen Lage: 26,4 Millionen Euro aus Bund und Land
Besuch als Anlass für Hinweise zur Finanzlage
Der Oberbürgermeister von Bruchsal, Sven Weigt, nutzte den Besuch von Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil.
Weigt wollte damit auf die finanzielle Lage der Kommune hinweisen.
Zahlungen aus Bund und Land
Die Stadt teilte mit, dass Bruchsal insgesamt rund 26,4 Millionen Euro erhält.
Das Geld kommt aus dem Sondervermögen des Bundes und des Landes.
Sanierung am Kindergarten St. Elisabeth
Weigt sagte, dass 2,5 Millionen Euro für den Kindergarten St. Elisabeth reichen.
Mit dem Geld könne die Sanierung ohne zusätzliche Kreditaufnahme finanziert werden.
Weigt sagte außerdem, dass dies den städtischen Haushalt jährlich entlastet.
Die Entlastung liege laut Weigt bei durchschnittlich rund 100.000 Euro.
Die Entlastung betreffe Zins- und Tilgungsleistungen.
Weigt dankte dem Bund und dem Land Baden-Württemberg für die Unterstützung.
Förderung einzelner Projekte löst nicht alle Probleme
Weigt machte deutlich, dass Förderung einzelner Investitionen nur ein Teil bleibt.
Die Herausforderungen bleiben jedoch insgesamt bestehen.
Mit einer Investition in ein Gebäude steigen laufende Kosten.
Weigt nannte den Bereich der Kinderbetreuung als Beispiel.
Weigt sagte, dass dort die Kosten weiter steigen.
Allein im Jahr 2026 betrage die stadtweite Kostensteigerung rund 2,5 Millionen Euro.
Weigt erklärte, dass es dabei zunächst um den Erhalt des bestehenden Standards geht.
Appell an Bund und Land
Weigt richtete laut Stadt einen Appell an Bund und Land.
Er forderte, Kommunen nicht nur bei Investitionen zu unterstützen.
Er forderte auch eine dauerhaft auskömmliche Finanzierung der übertragenen Aufgaben.
Er forderte alternativ eine Reduzierung dieser Aufgaben.
Weigt sagte, nur so blieben Städte und Gemeinden handlungsfähig.
Er sagte außerdem, Kommunen könnten ihre Leistungen für Menschen vor Ort zuverlässig erbringen.