Theaterstück „Hallo Oma, ich brauch Geld!“ informiert in Baden-Baden über Betrugsmaschen

Mit dem Theaterstück „Hallo Oma, ich brauch Geld!“ ist in Baden-Baden erneut über Betrugsmaschen wie Enkeltrick und Schockanrufe informiert worden. Nach Angaben der Stadt und des Fördervereins Sicheres Baden-Baden e. V. lief die Veranstaltung bereits im dritten Jahr in Folge. Aufführungen gab es am Vormittag in der Festhalle Oos und am Nachmittag im Löwen in Lichtental.
Auf der Bühne zeigten die beiden Darsteller Werner Mast und Paul Mejzlik in mehreren Szenen, wie Betrüger am Telefon vorgehen. Die pensionierten Polizeibeamten mit langjähriger Erfahrung in der Präventionsarbeit machten deutlich, wie Täter Vertrauen aufbauen, Zeitdruck erzeugen und ihre Opfer dazu bringen wollen, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
Frühe Aufklärung soll vor Schäden schützen
Der Erste Vorsitzende des Fördervereins, Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer, betonte die Bedeutung vorbeugender Information. Ziel sei, dass die Menschen in Baden-Baden sicher leben können. Dazu gehöre auch, Gefahren zu erkennen, bevor etwas passiert. Wer die Methoden der Betrüger kenne, könne sie im entscheidenden Moment schneller erkennen und richtig reagieren.
Ermöglicht wurde die Veranstaltung nach Angaben der Stadt auch durch eine Spende der BBBank in Höhe von 1.000 Euro.
Welche Empfehlungen bei verdächtigen Anrufen gegeben wurden
Als wichtigste Hinweise nannten die Experten:
- keine persönlichen Daten preisgeben,
- sich nicht unter Druck setzen lassen,
- im Zweifel auflegen,
- anschließend über eine bekannte Telefonnummer bei Angehörigen, Bank oder Polizei nachfragen.
Die Mitteilung der Stadt wurde am 23. September 2026 als Presseinformation Nr. 607 veröffentlicht.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.