Unerlaubte Einreise an der Grenze gestoppt
Bundespolizei entdeckt gefälschten Reisepass bei Kontrolle in Kehl

Am 18. Januar 2026 überprüfte die Bundespolizeiinspektion Offenburg einen 40-jährigen türkischen Staatsangehörigen an einer Straßenbahnhaltestelle in Kehl. Der Mann war zuvor aus Frankreich nach Deutschland eingereist und wurde einer routinemäßigen Kontrolle unterzogen.
Auffälligkeiten bei der Ausweiskontrolle
Bei der Kontrolle legte der Mann den Beamten der Bundespolizei einen abgelaufenen türkischen Reisepass sowie einen gültigen französischen Aufenthaltstitel vor. Die Beamten wurden jedoch auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam: Im Reisepass fehlten mehrere Seiten, was einen Verdacht aufkommen ließ.
Verdacht auf Urkundenveränderung und unerlaubte Einreise
Angesichts der fehlenden Seiten im Reisepass bestand der Verdacht einer Veränderung amtlicher Ausweise. Zudem lag der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise vor, da die notwendigen gültigen Dokumente für die Einreise nicht vollständig waren. Die Bundespolizei verweigerte dem Mann daher die Einreise nach Deutschland.
Relevanz von Grenzkontrollen
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Grenz- und Identitätskontrollen an deutschen Grenzorten wie Kehl, insbesondere an Verkehrsknotenpunkten wie Straßenbahnhaltestellen. Durch Kontrollen werden nicht nur die Einhaltung von Einreisebestimmungen geprüft, sondern auch mögliche Urkundenfälschungen frühzeitig erkannt und verhindert.
Die Zusammenarbeit der Bundespolizei mit ihren französischen Partnern trägt zur Sicherheit im grenzüberschreitenden Verkehr bei. Die weiteren Ermittlungen zu den Unregelmäßigkeiten im vorgelegten Reisepass dauern an.
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