Offene Haftbefehle bei Kontrolle in Kehl entdeckt
Bundespolizei nimmt 33-Jährigen nach Fahndungsabgleich an Tramhaltestelle fest
Am Freitagmittag, dem 24. Oktober 2025, kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 33-jährigen tunesischen Staatsangehörigen an der Tram D Haltestelle in Kehl. Der Mann war in Begleitung seiner italienischen Ehefrau unterwegs und legte bei der Kontrolle einen tunesischen Reisepass sowie einen italienischen Aufenthaltstitel vor.
Polizeiliche Feststellung und Überprüfung
Bei der Überprüfung der Dokumente und Daten des Mannes stellten die Beamten mehrere sogenannte Ausschreibungen fest. Darunter befanden sich zwei Maßnahmen zur Aufenthaltsermittlung sowie ein Einreise- und Aufenthaltsverbot. Letzteres wurde jedoch aufgrund der Anwesenheit der italienischen Ehefrau als nicht mehr relevant eingestuft.
Haftstrafen und weitere Maßnahmen
Die Kontrolle brachte zudem ans Licht, dass der 33-Jährige aus einer früheren Verurteilung wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eine Restfreiheitsstrafe von 212 Tagen zu verbüßen hat.
Zusätzlich ist eine Haftstrafe von 40 Tagen wegen Diebstahls offen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Relevanz für Sicherheit und Aufenthaltsrecht
Solche Kontrollen an Grenz- und Übergangspunkten dienen dazu, offene Haftbefehle und sonstige Aufenthaltsschwerpunkte zeitnah zu identifizieren. Der aktuelle Fall zeigt, wie verschiedene aufenthalts- und strafrechtliche Maßnahmen ineinandergreifen können.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg berichtete über diesen Einsatz und betont die Bedeutung lückenloser Überprüfungen zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit.
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