Mit fragwürdigem Ausweis gestoppt
Bundespolizei weist 27-Jährigen an der Europabrücke bei Kehl zurück und verhängt Einreiseverbot
Am Samstagvormittag, dem 09.05.26, hat die Bundespolizei am Grenzübergang Kehl-Europabrücke ein Fahrzeug mit französischer Zulassung kontrolliert. Dabei geriet vor allem der Beifahrer in den Fokus der Beamten.
Kontrolle an der Grenze
Bei dem Beifahrer handelte es sich um einen 27-jährigen algerischen Staatsangehörigen. Er wies sich mit einem Foto einer spanischen Identitätskarte aus. Nach Angaben der Bundespolizei bestanden dabei erhebliche Zweifel an der Echtheit des Dokuments.
Die Beamten begleiteten den Mann daraufhin zur Dienststelle. Im Raum standen der Verdacht der Urkundenfälschung sowie der versuchten unerlaubten Einreise.
Einreise verweigert und zurückgewiesen
Im Anschluss wurde dem 27-Jährigen die Einreise verweigert. Er wurde nach Frankreich zurückgewiesen. Zusätzlich erhält er eine Anzeige.
Die Bundespolizei verhängte außerdem ein vier Jahre gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot.
Einordnung des Vorfalls
Der Fall zeigt, wie genau Grenzkontrollen auf mögliche Unregelmäßigkeiten bei Ausweisdokumenten reagieren. Entscheidend war in diesem Fall nicht nur der Verdacht auf ein möglicherweise nicht echtes Dokument, sondern auch die daraus folgende versuchte unerlaubte Einreise.
Weitere Angaben machte die Mitteilung nicht. Anhänge waren nicht enthalten.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.