Kurzmitteilung: Pyrotechnik bei Fan-Kontrollen entdeckt
Bundespolizei kontrolliert Anreise zum Champions-League-Spiel von Bayern gegen PSG und stellt verbotene Gegenstände sicher

Anlässlich der heutigen Champions-League-Spielbegegnung zwischen FC Bayern München und Paris Saint-Germain hat die Bundespolizeiinspektion Offenburg an mehreren Grenzübergängen Kontrollstellen betrieben. Betroffen waren die Übergänge in Iffezheim, Rheinau, Wintersdorf und an der Kehl-Europabrücke.
Kontrollen an den Grenzübergängen
Nach Angaben der Behörde erfolgte die Anreise der Pariser Anhänger nach München überwiegend mit Reisebussen und PKW. Im Zuge der Kontrollmaßnahmen stellten die Einsatzkräfte unter anderem diverse Pyrotechnik, verbotene Gegenstände und Vermummungsgegenstände sicher.
Darüber hinaus wurden im Rahmen der Einsätze mehrere Verstöße festgestellt. Die Bundespolizei nennt dabei fünf Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz sowie sieben Verstöße gegen das Versammlungsgesetz.
Einsatzkräfte mit grenzüberschreitender Unterstützung
Die Maßnahmen wurden durch Kräfte der Bundespolizeiabteilung Bad Bergzabern unterstützt. Ebenfalls im Einsatz waren die Gemeinsame Deutsch-französische Diensteinheit, die Deutsch-französische Einsatzeinheit sowie französische szenekundige Beamtinnen und Beamte der Police Nationale aus Paris.
Einordnung des Einsatzes
Die Kontrolle an mehreren Übergängen verdeutlicht den organisatorischen Aufwand rund um die internationale Fußballbegegnung. Im Fokus standen nach der Mitteilung vor allem sicherheitsrelevante Funde und die Einhaltung der geltenden Vorschriften im Zusammenhang mit der Anreise der Fans.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg setzte damit auf eine abgestimmte Zusammenarbeit mit weiteren deutschen und französischen Einheiten. Ziel war es, die Situation an der Grenze anlässlich des Spiels zu begleiten und mögliche Verstöße frühzeitig festzustellen.
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