Kontrolle an der Europabrücke: Bundespolizei stoppt 25-Jährigen
Bei der Überprüfung in Kehl stellte sich eine Festnahmeausschreibung heraus – die Geldstrafe zahlte der Mann, eine Anzeige folgt dennoch.

Bei einer Kontrolle an der Europabrücke in Kehl ist die Bundespolizei am Freitagabend auf einen Autofahrer gestoßen, gegen den bereits eine Ausschreibung zur Festnahme vorlag. Der 25-Jährige war mit einem Fahrzeug unterwegs und konnte sich mit einer Identitätskarte als französischer Staatsangehöriger ausweisen.
Kontrolle an der Europabrücke
Die Beamten der Bundespolizei überprüften das Fahrzeug im Rahmen einer Kontrolle in Kehl. Bei der Überprüfung der Personalien ergab sich eine Ausschreibung zur Festnahme wegen fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Damit stand nicht nur die aktuelle Fahrt im Fokus, sondern auch ein bereits bestehender rechtlicher Vorgang, der den Mann betraf.
Geldstrafe bezahlt, Ersatzfreiheitsstrafe vermieden
Der 25-Jährige konnte die geforderte Geldstrafe bezahlen und entging dadurch einer 30-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe. Nach Angaben der Mitteilung war dies die unmittelbare Folge der bestehenden Ausschreibung.
Gleichzeitig blieb der Vorwurf des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis bestehen: Der Mann war erneut ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein gefahren. Deshalb muss er mit einer Anzeige rechnen.
Weiteres Vorgehen
Die anschließende Sachbearbeitung in der Strafsache übernahm zuständigkeitshalber die Landespolizei. Damit wurde der Fall nach der Kontrolle an die hierfür zuständige Stelle weitergegeben.
Die Pressemitteilung stammt von der Bundespolizeiinspektion Offenburg und wurde über news aktuell übermittelt.
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