Kehl: Grenzbeamte stoppen Mann mit Verdacht auf Fälschung
53-Jähriger legt an der Europabrücke einen Reisepass und ein Foto einer slowenischen ID vor – Einreise verweigert, Rückweisung nach Georgien und vierjähriges Verbot

Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Kehl Europabrücke ist die Bundespolizei am Dienstagvormittag einem Fall von mutmaßlicher Urkundenfälschung nachgegangen. Betroffen war ein Fahrzeug französischer Zulassung, das von Beamten der Bundespolizei überprüft wurde.
Kontrolle an der Grenze
Nach Angaben der Bundespolizei wies sich ein 53-jähriger georgischer Staatsbürger mit seinem Reisepass und einem Foto einer slowenischen Identitätskarte aus. An der vorgelegten Identitätskarte bestanden erhebliche Zweifel an der Echtheit.
Infolge des Verdachts auf Urkundenfälschung sowie versuchte unerlaubte Einreise begleiteten die Beamten den Mann zunächst zur Dienststelle. Die anderen Personen im Fahrzeug konnten ihre Fahrt fortsetzen.
Einreise verweigert und Rückweisung
Dem 53-Jährigen wurde die Einreise verweigert. Weil zudem auch durch die französischen Behörden eine Ausweisungsverfügung gegen ihn bestand, wurde der Mann nach Georgien zurückgewiesen.
Der georgische Staatsangehörige wurde beanzeigt und erhält ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot.
Einordnung des Vorgangs
Der Fall zeigt, wie Grenzkontrollen auf mögliche Dokumentenverstöße reagieren und welche Konsequenzen daraus unmittelbar folgen können. Im Zentrum standen dabei die Prüfung der Identität, der Verdacht auf eine gefälschte Urkunde und die Frage der Einreiseberechtigung.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg übermittelte die Mitteilung über den Vorgang.
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