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Haftbefehl an Europabrücke Kehl verhindert

Freundin zahlt Geldstrafe, sodass 45 Tage Ersatzfreiheitsstrafe abgewendet werden konnten

Von Redaktion

Am späten Montagabend wurde an der Europabrücke in Kehl ein Fernreisebus aus Frankreich von Beamten der Bundespolizei kontrolliert. Bei dieser routinemäßigen Überprüfung stießen die Einsatzkräfte auf einen 53-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der sich ordnungsgemäß mit seinem Reisepass auswies.

Festnahme wegen Betrugsausschreibung

Im Rahmen der Datenkontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann eine Ausschreibung zur Festnahme bestand. Der Grund: Betrug. Solche Ausschreibungen werden im polizeilichen System gespeichert, um sicherzustellen, dass Personen mit offenen Haftbefehlen erfasst werden, sobald sie in eine Kontrolle geraten.

Zahlung der Geldstrafe verhindert Haftantritt

Die Situation hätte für den 53-Jährigen eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe bedeutet, da er die offene Geldstrafe zunächst nicht begleichen konnte. Doch durch einen Anruf bei einer Freundin fand sich eine Lösung: Die Freundin zahlte den geforderten Betrag. Dadurch konnte die drohende Haft abgewendet werden.

Polizeiliche Maßnahmen abgeschlossen

Nach der Begleichung der Geldstrafe war der Fall für die Bundespolizei abgeschlossen. Der Mann durfte seine Reise fortsetzen, nachdem alle polizeilichen Maßnahmen ordnungsgemäß durchgeführt wurden.

Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von europaweiten Kontrollen und dem Austausch von Informationen zwischen nationalen Behörden. Zudem zeigt er, wie schnell eine alltägliche Busreise unerwartete Wendungen nehmen kann, wenn offene Strafsachen im Raum stehen.

Die Originalmeldung stammt von der Bundespolizeiinspektion Offenburg und wurde über news aktuell verbreitet.

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