Haftbefehl an der Grenze: Afghanischer Staatsangehöriger kontrolliert
Kehl: Geldstrafe verhindert Haft, Rückweisung nach Frankreich und mögliche Anzeige wegen unerlaubter Einreise
Ein Vorfall an der deutsch-französischen Grenze hat erneut die Bedeutung der grenzüberschreitenden Kontrollen deutlich gemacht. In Kehl wurde ein afghanischer Staatsangehöriger durch die Bundespolizei in einer internationalen Straßenbahn kontrolliert.
Feststellung eines Haftbefehls und fehlende Dokumente
Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen den 24-jährigen Mann ein Haftbefehl vorlag. Der Grund war ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz. Außerdem hatte der Reisende keine gültigen Dokumente für den Grenzübertritt dabei, was zu weiteren Überprüfungen führte.
Folgen und weitere Maßnahmen
Dem Betroffenen drohte eine 40-tägige Haftstrafe. Da er jedoch in der Lage war, die verhängte Geldstrafe zu bezahlen, konnte er der Haft entgehen. Anschließend wurde der Mann nach Frankreich zurückgewiesen.
Ihn erwartet nun eine weitere Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise, da gegen ihn aktuell ein Einreiseverbot besteht.
Der Fall illustriert, wie wichtig Grenzkontrollen im Rahmen der europäischen Mobilität bleiben und welche Konsequenzen Verstöße gegen Einreisebestimmungen nach sich ziehen können.
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