Haftbefehl am Bahnhof Kehl vollstreckt
43-jähriger Ungar wegen Unterschlagung festgenommen und muss 30 Tage Haft absitzen

Am 11. Februar 2026 kam es am Bahnhof Kehl zu einem Polizeieinsatz, als ein ungarischer Staatsangehöriger in einem grenzüberschreitenden Fernzug von der Bundespolizei festgenommen wurde. Die Überprüfung der Personalien ergab, dass gegen den 43-Jährigen ein Haftbefehl vorlag.
Hintergrund zum Vorfall
Laut Angaben der Bundespolizeiinspektion Offenburg wurde der Mann im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle gestellt. Der Haftbefehl gegen ihn bestand wegen Unterschlagung. Bei Unterschlagung handelt es sich um eine Straftat, bei der jemand eine fremde bewegliche Sache sich rechtswidrig aneignet, obwohl er sie bereits besitzt.
Folgen der Festnahme
Da der Verurteilte die geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Dort muss er nun eine 30-tägige Haftstrafe absitzen. Der Fall zeigt, wie konsequent die Behörden gegen offene Haftbefehle vorgehen, auch im grenzüberschreitenden Bahnverkehr.
Relevanz für die Region
Der Bahnhof Kehl bleibt durch solche Einsätze ein wichtiger Ort für polizeiliche Kontrollen im internationalen Personenverkehr. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden im Grenzgebiet läuft dabei engmaschig und effektiv ab.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg ist für weitere Auskünfte zum Vorfall zuständig und wird auch künftig für Sicherheit im grenzüberschreitenden Bahnverkehr sorgen.
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