Grenzkontrolle an der Europabrücke: Verdacht auf Schleusung
Bundespolizei stoppt Fahrzeug mit drei Personen ohne gültige Ausweise – Ermittlungen laufen
Am Dienstagabend, dem 12. August 2025, führten Beamte der Bundespolizei im Rahmen der wieder eingeführten Grenzkontrollen an der Europabrücke in Kehl eine Fahrzeugkontrolle durch. Das kontrollierte Fahrzeug trug eine französische Zulassung.
Identitätsprüfung an der Grenze
Der Fahrer des Fahrzeugs, ein 47-jähriger angolanischer Staatsangehöriger, legte zwar einen französischen Aufenthaltstitel vor, verfügte jedoch über keinen Pass. Zwei weitere Fahrzeuginsassen, beide ägyptische Staatsangehörige im Alter von 23 und 26 Jahren, konnten keinerlei Ausweisdokumente vorzeigen.
Rechtliche Konsequenzen für Insassen
Die drei Insassen des Fahrzeugs müssen nun mit einer Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise rechnen. Gegen den Fahrer wurde darüber hinaus ein Verfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet.
Rückweisung nach Frankreich
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei Personen nach Frankreich zurückgewiesen. Die Kontrolle fand im Kontext der aktuellen Grenzkontrollen an der Europabrücke statt, die zurzeit wieder verstärkt durchgeführt werden.
Die Maßnahmen der Bundespolizeiinspektion Offenburg sind Teil der Bemühungen, unerlaubte Einreisen zu verhindern und die Sicherheit an den Landesgrenzen zu erhöhen.
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