Gefälschte Pässe im Zug entdeckt
Bundespolizei stoppt Afghanen ohne gültige Papiere bei Kontrolle in Kehl
Am 25. Dezember 2025 kontrollierte die Bundespolizei einen 24-jährigen afghanischen Staatsangehörigen in einem Fernzug aus Frankreich, der beim Halt im Bahnhof Kehl überprüft wurde. Die Kontrolle erfolgte im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen.
Feststellung gefälschter Dokumente
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann keine gültigen Grenzübertrittspapiere vorweisen konnte. Im Zuge einer Durchsuchung seines Reisegepäcks entdeckten die Beamten elf totalgefälschte afghanische Identitätskarten. Laut Aussage des Mannes gehörten die auf den Dokumenten abgebildeten Personen zu seiner Familie.
Rechtliche Konsequenzen und Maßnahmen
Die Bundespolizei stellte die gefälschten Identitätskarten sicher. Gegen den 24-Jährigen wurde eine Anzeige wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise und der versuchten unerlaubten Einreise erstattet. Die Einreise nach Deutschland wurde dem Mann verweigert.
Kurzüberblick zu Binnengrenzkontrollen
Binnengrenzkontrollen sind innerhalb des Schengen-Raums grundsätzlich abgeschafft. Sie können jedoch vorübergehend wiedereingeführt werden, etwa zur Stärkung der inneren Sicherheit.
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