Gefälschte ID im ICE entdeckt – Bundespolizei greift ein
24-Jähriger bei Grenzkontrolle in Kehl wegen Urkundenfälschung und illegaler Einreise angezeigt

Am Samstagmorgen kontrollierten Beamte der Bundespolizei im Rahmen der temporär wiedereingeführten Grenzkontrollen einen ICE in Kehl. Im Fokus stand dabei ein 24-jähriger Mann, der sich mit einer auf seinem Handy gespeicherten Fotografie einer italienischen Identitätskarte ausweisen wollte. Die Kontrollen sind Teil erweiterter Maßnahmen zur Sicherung der Grenzen.
Verdacht bei der Ausweiskontrolle
Die Bundespolizisten schöpften aufgrund erkennbarer Unregelmäßigkeiten erhebliche Zweifel an der Echtheit des vorgezeigten Dokuments. In Folge dessen baten sie den Mann, sie zur Dienststelle zu begleiten, um die Identität und die Umstände des Grenzübertritts weiter zu überprüfen.
Ergebnis der Ermittlungen
Die Nachforschungen der Beamten ergaben, dass der kontrollierte Reisende tunesischer Staatsangehöriger war. Die auf dem Handy vorgezeigte italienische Identitätskarte konnte als nicht authentisch eingestuft werden.
Konsequenzen und weitere Maßnahmen
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem Mann eine Anzeige wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise nach Frankreich vorgelegt. Er wies die Anschuldigungen jedoch zurück.
Temporäre Grenzkontrollen: Hintergrund und Bedeutung
Die aktuellen Kontrollen in Kehl sind Teil der temporär wiedereingeführten Grenzkontrollen. Solche Maßnahmen werden regelmäßig eingesetzt, um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben an den Grenzen zu überwachen und Straftaten wie illegale Einreise oder Urkundendelikte zu unterbinden.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg bleibt weiterhin Ansprechpartner für Fragen rund um die aktuellen Grenzkontrollen und deren Durchführung.
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