Gefälschte ID an der Europabrücke entdeckt
Bundespolizei verhindert unerlaubte Einreise eines tunesischen Staatsbürgers und leitet Ermittlungen ein
Am Montagnachmittag des 23. Februar 2026 kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 49-jährigen Mann in einem Fernreisebus an der Europabrücke in Kehl. Der Reisende konnte sich nicht ordnungsgemäß ausweisen, da er nach eigenen Angaben tunesischer Staatsbürger ist. Im Rahmen der Überprüfung entstand der Verdacht einer versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland.
Gefälschtes Ausweisdokument entdeckt
Bei der Durchsuchung der mitgeführten Gegenstände des Mannes entdeckten die Beamtinnen und Beamten eine vollständig gefälschte italienische Identitätskarte. Das Dokument wurde von der Bundespolizei sichergestellt und dient nun als Beweismittel im eingeleiteten Ermittlungsverfahren.
Polizeiliches Vorgehen und Konsequenzen
Nachdem alle erforderlichen polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde dem 49-Jährigen die Einreise nach Deutschland offiziell verweigert. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise sowie wegen versuchter unerlaubter Einreise aufgenommen. Im Anschluss an die Maßnahmen wurde der betroffene Mann nach Frankreich zurückgewiesen.
Internationale Zusammenarbeit und Grenzkontrollen
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Grenzkontrollen in grenznahen Gebieten sowie die enge Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Union. Die Sicherstellung gefälschter Dokumente bleibt eine zentrale Aufgabe der Behörden an Übergängen wie der Europabrücke.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg war für den Einsatz zuständig und leitete alle notwendigen Schritte in die Wege.
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