Gefälschte Ausweise am Bahnhof Kehl entdeckt
Bundespolizei stoppt zwei Einreisende mit gefälschten Identitätsdokumenten und verweist sie zurück nach Frankreich

Am gestrigen Tag führte die Bundespolizei im Bahnhof Kehl gezielte Kontrollen durch. Dabei wurden zwei Fälle festgestellt, in denen Einreisende gefälschte Identitätsdokumente vorgelegt haben. In beiden Situationen handelte es sich um Personen, die mit Zügen aus Frankreich einreisen wollten.
Feststellungen bei Bahnreisenden aus Frankreich
Während einer Kontrolle im Nahverkehrszug aus Straßburg zeigte ein ivorischer Staatsangehöriger den Beamten ein Foto einer französischen Identitätskarte auf seinem Smartphone. Bei näherer Prüfung erwies sich dieses Dokument jedoch als Fälschung.
Wenige Stunden später, am Nachmittag, kontrollierten Einsatzkräfte einen Fernreisezug im Bahnhof Kehl. Dabei wurde ein türkischer Staatsangehöriger überprüft, der ein Foto einer polnischen Identitätskarte auf seinem Smartphone präsentierte. Auch dieses Dokument stellte sich als Fälschung heraus.
Polizeiliche Maßnahmen und Konsequenzen
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide betroffenen Personen zurück nach Frankreich verwiesen. Sie müssen mit Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung rechnen.
Grenzkontrollen im Fokus
Die aktuellen Fälle verdeutlichen die anhaltende Bedeutung von Grenzkontrollen im grenzüberschreitenden Nah- und Fernverkehr. Die Bundespolizei bleibt im Einsatz, um unerlaubte Einreisen und die Nutzung gefälschter Dokumente zu unterbinden.
Die Ermittlungen werden von der Bundespolizeiinspektion Offenburg geführt. Die weiteren Entwicklungen in diesen Fällen bleiben abzuwarten.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.