Festnahme an der Kehl-Europabrücke wegen falscher Papiere
28-Jähriger mit Haftbefehl wird bei Buskontrolle entdeckt und nach Frankreich zurückgewiesen

Am späten Mittwochabend, dem 10. September 2025, führten Beamte der Bundespolizei eine routinemäßige Kontrolle an der Kehl-Europabrücke durch. Im Fokus stand dabei ein Reisebus mit Ziel Prag. Die Kontrolle führte zu einer Feststellung, die weitere Maßnahmen der Bundespolizisten nach sich zog.
Identitätsprüfung am Grenzübergang
Bei der Überprüfung der Reisedokumente fiel ein 28-jähriger Mann auf, der sich mit niederländischen Papieren auswies. Das vorgelegte Dokument identifizierte ihn zunächst als algerischen Staatsangehörigen. Zur genauen Klärung seiner Identität wurde er von den Einsatzkräften der Bundespolizei zur Dienststelle mitgenommen.
Festnahme wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz
Ein Abgleich der Fingerabdrücke des Mannes im polizeilichen System brachte eine Ausschreibung zur Festnahme zutage. Diese gründete auf einem Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz. Im Rahmen des weiteren Verfahrens stellten die Beamten fest, dass der Mann tatsächlich libyscher Staatsangehöriger ist.
Konsequenzen: Geldstrafe und Zurückweisung
Dem 28-Jährigen wurde eine Geldstrafe auferlegt, die er vor Ort begleichen konnte. Damit blieb ihm eine Haftstrafe erspart. Eine Einreise nach Deutschland wurde ihm dennoch verwehrt. Die Bundespolizei wies den Mann schließlich zurück nach Frankreich.
Weiteres Vorgehen an deutschen Grenzen
Fälle wie dieser zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit der Behörden und der Einsatz moderner Identifizierungsmethoden sind. Die Bundespolizei setzt dabei auf gezielte Kontrollen, um geltende Einreisebestimmungen durchzusetzen und Straftaten rechtzeitig zu erkennen.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg übermittelte die Informationen zu diesem Vorfall. Weitere Details wurden nicht bekanntgegeben.
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