Festnahme am Kehl-Europabrück-Grenzübergang
Franzose vermied Haft durch Zahlung einer Geldstrafe wegen fehlender Kfz-Haftpflichtversicherung

Am Samstagabend, den 28. Juni, wurde im Zuge der temporär wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen ein französischer Staatsbürger am Grenzübergang Kehl-Europabrücke von der Bundespolizei festgenommen. Die Wiedereinführung der Kontrollen ist Teil aktueller Maßnahmen zur Überwachung des Grenzverkehrs an ausgewählten Übergängen.
Festnahme am Grenzübergang Kehl-Europabrücke
Der 33-jährige Mann wurde von den Behörden kontrolliert und auf Grundlage eines Haftbefehls festgenommen. Hintergrund war ein Verstoß gegen das Gesetz über die Haftpflichtversicherung für ausländische Kraftfahrzeuge. Laut Angaben der Bundespolizeiinspektion Offenburg wurde der Mann bereits gesucht.
Geldstrafe statt Haftstrafe
Der Festgenommene konnte eine 20-tägige Haftstrafe abwenden, indem er die ausstehende Geldstrafe bezahlte. Damit war aus Sicht der Behörden die Angelegenheit erledigt und der Mann wurde nicht weiter festgehalten.
Maßnahmen und Hintergründe der Grenzkontrolle
Die temporären Grenzkontrollen sollen ermöglichen, dass bestehende Vorschriften zum Schutz und zur Überwachung des grenzüberschreitenden Verkehrs umgesetzt werden. Im Fokus steht dabei nicht nur die Bekämpfung von Straftaten, sondern auch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, insbesondere im Straßenverkehr.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg berichtet regelmäßig über festgestellte Verstöße und möchte mit dieser Maßnahme sowohl für die Sicherheit an den Grenzen als auch für die Einhaltung der Versicherungs- und Verkehrsgesetze sorgen. Sollten weitere Vorfälle im Rahmen der Binnengrenzkontrollen auftreten, informiert die Polizei über aktuelle Entwicklungen.
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