Festnahme am Bahnhof Kehl: Haftbefehl wird vollstreckt
Bulgarische Frau ohne Ausweis entdeckt – 60 Tage Haft wegen Widerstands und Körperverletzung

Am Dienstagnachmittag, dem 15. Juli, hat die Bundespolizei am Bahnhof Kehl eine bulgarische Staatsangehörige als Fahrgast eines aus Frankreich kommenden Fernzuges kontrolliert. Die Frau war ohne gültige Ausweisdokumente unterwegs und konnte ihre Identität gegenüber den Beamten nicht nachweisen.
Ermittlungen und Feststellung der Identität
Im Zuge der Überprüfung ihrer Personalien stellte die Bundespolizei fest, dass gegen die 39-Jährige mehrere Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung vorlagen. Zudem bestand ein Haftbefehl gegen sie, welcher sich auf den Tatbestand des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Körperverletzung bezog.
Weitere Maßnahmen und Haftantritt
Da die festgenommene Frau die geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen weitere Schritte eingeleitet. Sie wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht und beginnt dort nun eine 60-tägige Haftstrafe.
Hintergrund zur Kontrolle
Die Kontrollen am Bahnhof Kehl sind Teil der regelmäßigen Maßnahmen der Bundespolizei zur Überwachung des grenzüberschreitenden Verkehrs und zur Feststellung von Personen mit offenen Fahndungen.
Der Fall zeigt erneut, wie effektiv polizeiliche Kontrollen im Rahmen internationaler Zugverbindungen zur Aufklärung von Straftaten beitragen können. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg war hierbei federführend tätig.
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