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500-Kilo-Bombe in Bad Cannstatt entdeckt

Evakuierung von 6.000 Menschen während Entschärfung – umfassende Hilfen und Information vor Ort

Von Redaktion
500-Kilo-Bombe in Bad Cannstatt entdeckt
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Donnerstagmittag wurde im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt bei Bauarbeiten im Bereich Birkenäcker eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entdeckt. Der Fund sorgt für einen groß angelegten Einsatz der örtlichen Sicherheits- und Rettungskräfte. Die Sicherheit der Bevölkerung hat höchste Priorität.

Großräumiger Sperrbereich eingerichtet

Nach dem Fund des Sprengkörpers wurde ein Sicherheitsradius von etwa 500 Metern um die Fundstelle festgelegt. In diesem Bereich leben und arbeiten rund 6.000 Menschen. Der Sperrbereich umfasst neben Wohngebieten auch Gewerbe- und Erholungsflächen. Die Evakuierungsmaßnahmen begannen um 16:30 Uhr und bleiben bestehen, bis die Bombe entschärft oder entfernt wurde.

Die Polizei und der städtische Vollzugsdienst regeln gemeinsam die Absperrungen und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Mehrere Straßen im Umfeld der Einsatzstelle sind gesperrt und nur für Einsatzkräfte zugänglich.

Evakuierung und Notunterkunft

Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner, die während der Evakuierung nicht privat unterkommen können, werden in der Sporthalle der Carl-Benz-Schule in der Weckherlinstraße 8 versorgt. Bis zum frühen Abend haben rund 150 Menschen das Angebot genutzt. Die Versorgung wird gemeinsam von mehreren Hilfsorganisationen gewährleistet.

Für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die den gesperrten Bereich nicht aus eigener Kraft verlassen können, wurde eine spezielle Rufnummer geschaltet.

title="Hotline Amt für öffentliche Ordnung"

subtitle="Bürgeranfragen zur Evakuierung"

phone="0711 216-91911"

/>

title="Hotline für Menschen mit Einschränkungen"

subtitle="Evakuierungshilfe für mobilitätseingeschränkte Personen"

phone="0711 216-77103"

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Einsatzkräfte und Versorgung

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg ist mit der Bergung und Entschärfung der Weltkriegsbombe beauftragt. Unterstützt werden sie von zahlreichen Einsatzkräften:

  • Berufsfeuerwehr Stuttgart
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Rettungsdienst
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Malteser Hilfsdienst
  • DLRG
  • Johanniter-Unfall-Hilfe
  • Katastrophenschutz
  • Das Robert-Bosch-Krankenhaus übernimmt die medizinische Versorgung während des Einsatzes.

    Verkehr und Infrastruktur

    Im betroffenen Gebiet sind mehrere Straßen für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Einsatzfahrzeuge haben weiterhin Zugang. Die Stadtbahnlinie U12 verkehrt trotz der Sperrungen weiterhin regulär, sodass für viele Pendler eine wichtige Verkehrsverbindung erhalten bleibt.

    Aktuelle Lage und Informationsquellen

    Die Stadt Stuttgart hält die Bevölkerung über die aktuellen Entwicklungen auf ihren Social Media-Kanälen auf dem Laufenden. Die Evakuierung bleibt solange aufrechterhalten, bis der Blindgänger erfolgreich entschärft wurde.

    Die Feuerwehr Stuttgart ist für Presseanfragen zuständig und koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit. Dank des koordinierten Einsatzes aller Beteiligten kann die Gefährdung für die Bevölkerung minimiert werden. Die Situation bleibt angespannt, doch die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfseinrichtungen sichert einen reibungslosen Ablauf während der Maßnahmen.

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