THW errichtet Behelfsbrücke bei Daugendorf für Donauradweg und Fußweg

THW baut in Daugendorf für den Donauradweg und Fußwege eine 55 m lange Behelfsbrücke über die Donau; Kosten rund 237.000 Euro.

Von Redaktion LK Biberach1 Min. Lesezeit
Bild 1: Die Behelfsbrücke über die Donau bei Daugendorf wurde mit einem Kran eingehoben. Bild 2: Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerks haben am Wochenende die Behelfsbrücke errichtet. Bild: Technisches Hilfswerk

Foto: biberach.de

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Bei Daugendorf hat das Technische Hilfswerk (THW) am vergangenen Wochenende in einer dreitägigen Aktion eine Behelfsbrücke über die Donau errichtet. Sie soll während der Bauarbeiten an der neuen Donaubrücke den Donauradweg nutzbar halten und zugleich die fußläufige Anbindung zum Sportplatz sowie zu einem Zimmereibetrieb aus Richtung Daugendorf sichern.

Eine Behelfsbrücke für Pkw war nach Angaben der Mitteilung wegen der großen Spannweite und der daraus resultierenden Kosten nicht realisierbar. Die rund 55 Meter lange und 75 Tonnen schwere Stahlbrücke wurde vor Ort montiert und mit einem Kran eingehoben.

Am Aufbau waren spezialisierte Fachgruppen des THW aus Müllheim im Markgräflerland und Pfedelbach aus dem Hohenlohekreis beteiligt. Unterstützt wurden sie von den THW-Ortsverbänden Riedlingen und Ulm. Das THW nutzte den Aufbau zugleich als Übung, um komplexe Handgriffe für Notfälle und Krisensituationen zu proben.

Die Material- und Betriebskosten belaufen sich nach Abzug von Zuschüssen auf rund 237.000 Euro und werden von Landkreis und Stadt Riedlingen getragen. Nach Abschluss der Aufbauarbeiten sind für Anfang der Woche noch ein statischer Belastungstest sowie kleinere Restarbeiten vorgesehen. Die Verkehrsfreigabe der Behelfsbrücke ist gegen Mitte der Woche geplant.

Die Brücke soll bis zur Fertigstellung der neuen Donaubrücke Ende 2027 genutzt werden. Hintergrund der Maßnahme ist der vollständige Abbruch der alten Spannbetonbrücke auf der Kreisstraße K 7588 über die Donau aus dem Jahr 1956, die wegen erheblicher Schäden und Tragfähigkeitsdefizite ersetzt wird. Geplant ist eine pfeilerlose Fachwerkbogenbrücke aus Stahl.

Hintergrund

Die alte Spannbetonbrücke auf der Kreisstraße K 7588 über die Donau aus dem Jahr 1956 wird wegen erheblicher Schäden und Tragfähigkeitsdefizite komplett abgebrochen. Sie wird durch den Neubau einer pfeilerlosen Fachwerkbogenbrücke aus Stahl ersetzt, deren Fertigstellung für Ende 2027 geplant ist.

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