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Betreff: St. Andreaskirche: Rückbau provisorischer Elemente/Pressemitteilung der Stadt Offenburg
Pressemitteilung Nr. 610/2024
5. November 2024
St. Andreaskirche: Rückbau provisorischer Elemente
Im Herbst 2024 hatte die Katholische Kirchengemeinde Offenburg St. Ursula ihre Pläne zur Umgestaltung der St. Andreaskirche dem Gemeinderat vorstellen wollen. Zuvor stand jedoch kirchenintern die Entscheidung an, ob ein Ausbau der St. Andreaskirche zur Nutzung als City-Pastoral erfolgen soll. Schließlich erfordert eine dauerhafte Nutzung als City-Pastoral auch bauliche Investitionen von nicht unerheblichem Ausmaß.
Aktuell hat sich die Kirchengemeinde gegen kostenintensive Umbaumaßnahmen entschieden. Stattdessen soll die St. Andreaskirche mit geringem Aufwand baulich dem Zustand 2019 wieder angenähert werden. Dies teilte die Kirche der Stadt mit und fasst ihre Überlegungen in einem Schreiben vom 17. Oktober zusammen:
Aufgrund der aktuell laufenden Kirchenentwicklung 2030 und der Konstituierung der römisch-katholischen Kirchengemeinde Mittlere Ortenau zum 1.1.2026 sei es im Moment leider noch nicht möglich, verlässliche Aussagen über das künftige Nutzungskonzept der St. Andreaskirche im Rahmen des City-Pastoral zu treffen. Die Entscheidung obliege den neu zu wählenden Gremien und dem neuen leitenden Pfarrer der Kirchengemeinde. Eine solche könne erst mit zeitlichem Abstand nach dem 1.1.2026 getroffen werden.
Der Rückbau der von Anfang an als Provisorium gedachten Elemente ist ab der Kalenderwoche 3 im neuen Jahr geplant. Dabei soll der Windfang entfernt und die Wände von einem Kirchenmaler retuschiert werden. Ebenso soll der eingebaute Holzboden entfernt und der Steinboden wieder freigelegt werden. Im vorderen Bereich der Kirche werden dann die derzeit noch eingelagerten Holzbänke wieder angebracht. Auf diese Weise solle ein Teil des Raumes wieder deutlicher sakral erlebbar werden.
Die Nutzung als City-Pastoral bleibt bis zu einer endgültigen kircheninternen Entscheidung weiterhin möglich, allerdings im räumlich reduziertem Umfang. Im hinteren Teil der Kirche, Richtung Bürgerbüro, wird ein flexibel nutzbarerer Begegnungsraum ohne feste Bänke geschaffen.
Die Stadtverwaltung unterstützt das geplante Vorgehen der Katholischen Kirchengemeinde.
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Fabian Fallert
Leiter der Organisationseinheit Marketing und Kommunikation
Stadt Offenburg
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