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Betreff: Presseinformation: Schülerfirma "Roses Éternelles" will an Landeswettbewerb teilnehmen
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9. April 2025, Nr. 272 Sibylle Hurst (+49 7221 93-2012)
Schülerfirma "Roses Éternelles" will an Landeswettbewerb teilnehmen
Baden-Baden. Rosen, die für immer blühen: ein Traum! Manchmal werden aber selbst Träume wahr. Die Schülerfirma ,,Roses Éternelles" lässt nämlich das Herz aller Rosenliebhaber schneller schlagen, denn sie produzieren diese "ewigen Rosen". Hergestellt werden die Rosen aus Stoff, und sie sind in allen erdenklichen Farben erhältlich. Verkaufsschlager ist aber eindeutig die klassische rote Rose. Man kann die Rosen einzeln oder in einer Box erhalten.
Produziert werden diese schönen Stoffrosen von einer Schülerfirma des Richard-Wagner-Gymnasiums (RWG). Die Schule bietet ihren Schülern schon seit Jahren die Gründung einer Schülerfirma als Seminarkurs an. Mit dieser zusätzlichen Lernleistung "ersparen" sich die Schüler unter anderem eine mündliche Abiprüfung. Doch dafür muss man aber auch einiges leisten - immerhin ist man Teil einer richtigen Firma! Daher ist das Unternehmen nach Vorbild einer klassischen Firma in fünf Abteilungen aufgebaut: Vorstand, Verwaltung, Buchführung (Finanzen), Marketing und Produktion.
Die Idee, Stoffrosen herzustellen, kam von Vorständin Ensara Balihodzic. Das erste Mal hat sie welche für eine Freundin gebastelt, basierend auf den Sozialen Medien. Ihre Idee brachte sie im Seminarkurs ein und diese traf auf breite Unterstützung. Das Team, das sich aus 14 engagierten und motivierten Schülerinnen und Schülern zusammensetzt, war von Anfang an begeistert und überzeugt von ihrer Idee, Stoffrosen zu basteln. Daher wurde das Unternehmen ,,Roses Eternelles" im Nu gegründet. Neben dem "originellen und wunderschönen Aussehen" spreche für das Unternehmen außerdem der Nachhaltigkeitsaspekt, meint Balihodzic. "Es werden tonnenweise Rosen jährlich aus Afrika importiert, was nicht gerade nachhaltig ist. Unsere Blumen halten lange und sind in Deutschland handgefertigt. Von dem gesparten Wasser ganz zu schweigen."
Aber wie werden die Rosen denn nun genau hergestellt? Produktionsleiter Leon erklärt dies wie folgt: "Wir schneiden Bänder aus Seidenstoff in 18 lange Stücke à sechs Zentimeter, kleben sie auf bestimmte Weise zusammen und rollen sie dann auf. Am Ende befestigen wir sie an einem Schaschlik-Holzspieß und arrangieren sie in verschieden großen Boxen." Als Boden werde Styropor verwendet, das die Schüler bei den Wertstoffhöfen finden und so recyceln. "Wir brauchen für jede Rose etwa 30 Minuten bis eine Stunde," ergänzt er. Die gefüllten Boxen kosten zwischen 15 und 30 Euro, während man eine einzelne Rose schon für 2 Euro bekommen kann.
Die Schülerfirma mache zwar sehr viel Arbeit, man lerne aber durch das Praktische sehr viel für das gesamte Leben, erzählt ein Mitarbeiter der Schülerfirma. "Bereichernd auf allen Ebenen, egal ob bei der Bewusstwerdung, was es heißt, zu arbeiten und Teil eines richtigen Unternehmens zu sein oder in Sachen soziale Kompetenzen, die man entwickeln muss, um das Unternehmen erfolgreich zu machen. Alles ist dabei," berichtet ein anderer Kollege.
Die Firma war mit ihren Ständen auch schon oft bei Events vertreten wie etwa auf dem Baden-Badener Christkindelsmarkt oder beim Tag der offenen Tür im Februar. "Das Unternehmen ist ein voller Erfolg", meinen die Vorstandsmitglieder, "nicht zuletzt aufgrund des tollen und jederzeit engagierten sowie ehrgeizigen Teams und den vielen Unterstützern, die unsere Produkte gekauft und uns mit Geld unterstützt haben. Zudem möchten wir auch unserer Community in den Sozialen Netzwerken danken." Daher entschied sich das Unternehmen einstimmig, an dem Junior-Landeswettbewerb für Schülerfirmen in diesem Jahr teilzunehmen. Alle Mitarbeitenden hoffen natürlich, dass die Jury von der Firma und ihrer Produktidee überzeugt sein wird. "Unsere Firma freut sich natürlich über weitere Unterstützung! Und wenn Sie uns helfen wollen oder ein besonderes und wunderschönes Geschenk ohne schlechtes Gewissen brauchen, dann steht Ihnen unsere Website für Ihre Bestellungen offen! Oder aber Sie kontaktieren uns am besten als Follower über Instagram oder Tiktok", so die Vorstandsvorsitzende Balihodzic abschließend.
Foto: Schülerfirma "Roses Éterenelles" / RWG Baden-Baden
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