Kunstschule Offenburg startet ins Jubiläumsjahr

Die Kunstschule Offenburg startet mit neuen Angeboten und bekannten Kursen in ihr Jubiläumsjahr. Die Einrichtung blickt auf fast 40 Jahre zurück und feiert ihr 40-jähriges Bestehen am 12. Januar 2027 in kleinem Rahmen.
Der erste Kurs fand am 12. Januar 1987 in einem Pavillon an der Vogesenstraße statt. Nach einer zweijährigen Übergangsphase unter dem Freiburger Kunstpädagogen Eberhard Brügel übernahm Heinrich Bröckelmann die Leitung und prägte den Aufbau der Kunstschule bis 2019. 1993 zog die Kunstschule auf das ehemalige Kasernenareal und bezog ihre heutigen Räume im Kulturforum.
Angebote für verschiedene Altersgruppen
Das aktuelle Programm reicht von der Offenen Kunstwerkstatt für Kinder, die an vier Tagen pro Woche stattfindet, über Kindergeburtstage bis zu Familiensonntagen, an denen unter anderem Trickfilme, Wimmelbilder und kleine Theaterstücke entstehen. Neu ist das Atelier „Kunst als Babypause“, das alle zwei Wochen montags von 10 bis 11.30 Uhr jungen Eltern gemeinsam mit ihren Babys eine kreative Auszeit ermöglichen soll.
Für Jugendliche ab 16 Jahren gibt es die neue Jugendakademie. Außerdem sind noch Plätze im neunmonatigen Vorstudium frei. Dort geht es um Orientierung, um die Auseinandersetzung mit verschiedenen künstlerischen Bereichen und um die Vorbereitung auf eine Bewerbung an einer Kunsthochschule. Ein Info-Nachmittag dazu findet am 20. November von 16 bis 17.30 Uhr statt.
Das Angebot für Jugendliche und Erwachsene umfasst unter anderem Malerei, Zeichnen, Grafik, Keramik und Illustration sowie Tanz und Theater. Mit dem deutsch-französischen Format „La Kunstschule“ gibt es zudem Angebote über Offenburg hinaus; in Kehl sind weitere Atelierangebote geplant.
Finanzierung und weitere Informationen
Finanziell steht die Kunstschule nach eigenen Angaben vor Herausforderungen. Die Bundesmittel wurden deutlich gekürzt, während die Situation im Projektbereich derzeit stabil ist. Zu den Förderern zählen das E-Werk Mittelbaden, der Fonds Soziokultur und die Kulturstiftung der Stadt Offenburg. Der Offenburger Kunstsommer wird zum überwiegenden Teil von der Stadt Offenburg finanziert.
Wegen gestiegener Materialkosten setzt die Kunstschule verstärkt auf Wiederverwendung. Leiter Michael Witte bezeichnet sie deshalb als „Recyclinginstitut“. Der Familienpass gilt für das gesamte Kursprogramm und ermöglicht Ermäßigungen bei den Teilnahmegebühren. Bei Fragen zu den jeweiligen Konditionen informiert die Kunstschule direkt, Ansprechpartnerin ist Marie-Christine Gabriel, telefonisch unter 0049 781 82-2333 oder per E-Mail an [email protected]. Das vollständige Programm und weitere Informationen stehen unter www.kunstschule-offenburg.de.
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