Einfache Sprache
Spatenstich für vierte Reinigungsstufe auf der Verbandskläranlage Neckarsulm

Der Abwasserzweckverband Unteres Sulmtal startete am 1. Oktober den Bau.
Der Bau soll auf der Verbandskläranlage Neckarsulm stattfinden.
Der Abwasserzweckverband setzte den Start mit einem symbolischen Spatenstich um.
Der Ausbau soll den Gewässerschutz in der Region Heilbronn-Franken stärken.
Die Fertigstellung plant der Verband bis Mai 2030.
Der Verband will mit der zusätzlichen Reinigungsstufe Spurenstoffe entfernen.
Der Verband nennt auch Phosphor und Mikroplastik als weitere Ziele.
Zu den genannten Spurenstoffen gehören Arzneimittelrückstände.
Der Verband nennt auch Röntgenkontrastmittel als Beispiel.
Der Verband nennt Duftstoffe aus Körperpflege- und Reinigungsmitteln.
Der Verband nennt Pflanzenschutzmittel als Beispiel.
Der Verband nennt Industriechemikalien als Beispiel.
Der Verband nennt Flammschutzmittel als Beispiel.
Der Verband sagt, dass die bisherigen Techniken diese Stoffe nicht ausreichend entfernen.
Der Verband nennt Flüsse, Bäche und Seen als mögliche Eintragswege.
Finanzierung und Planung
Der Verband nennt Baukosten von rund 22 Millionen Euro.
Das Land Baden-Württemberg fördert das Vorhaben mit rund 5,7 Millionen Euro.
Der Verband plant den Bau mit der Holinger Ingenieure GmbH.
Die Holinger Ingenieure GmbH kommt aus Merklingen.
Die Leonhard Weiss GmbH und Co. KG aus Öhringen führt die Bauausführung aus.
Am offiziellen Baubeginn nahmen Bürgermeister aus den Verbandskommunen teil.
Am offiziellen Baubeginn nahmen auch Vertreter des Abwasserzweckverbands als Bauherr teil.
Steffen Hertwig ist Oberbürgermeister der Stadt Neckarsulm.
Steffen Hertwig ist auch Vorsitzender des Abwasserzweckverbands.
Steffen Hertwig sagte, dass der Verband die Mindestanforderungen übertrifft.
Diese Mindestanforderungen sind gesetzlich gefordert.
Steffen Hertwig sagte, dass das neue Verfahren den Neckar entlastet.
Diese Entlastung soll nachhaltig sein.
Steffen Hertwig sagte, dass es die biologische Vielfalt in Gewässern schützt.
Platzsparende Technik nach dem Neckarsulmer Modell
Der Verband setzt die SBR-Technik erneut ein.
Die SBR-Technik ist eine Abkürzung für Sequencing Batch Reactor.
Der Verband nutzt Reaktoren in der SBR-Technik.
Der Verband arbeitet die Prozessschritte phasenweise in einem Bauwerk ab.
Der Verband nutzt dafür nicht mehrere getrennte Bauwerke.
Der Verband sagt, dass die Bauweise in Deutschland bislang einmalig ist.
Der Verband nennt diese Bauweise platzsparende SBR-Technik nach dem Neckarsulmer Modell.
Der Verband plant vier SBR-Reaktoren.
Der Verband plant dazu ein PAK-Pumpwerk.
Der Verband plant vier nachgeschaltete Tuchfilteranlagen.
Der Verband plant dafür ein Befüll-Pumpwerk.
Der Verband ertüchtigt außerdem das bestehende Auslaufbauwerk.
Reinigung mit Pulveraktivkohle
Die Reinigung nutzt Pulveraktivkohle.
Der Verband gibt an, dass die Pulveraktivkohle eingesetzt wird.
Sie wird nach der dritten Reinigungsstufe eingesetzt.
Die Pulveraktivkohle kommt in das weitgehend gereinigte Abwasser.
Die Pulveraktivkohle bindet Spurenstoffe an ihrer porösen Oberfläche.
Die Aktivkohle sinkt danach auf den Boden des Sedimentationsbeckens.
Im Anschluss erfolgt eine Nachreinigung in der Tuchfilteranlage.
Der Verband plant, die Aktivkohle später gemeinsam zu trocknen.
Das betrifft die Aktivkohle und den Klärschlamm.
Der Verband plant, die Aktivkohle anschließend zu verbrennen.
Der Verband nennt als Hintergrund auch eine künftige europäische Vorgabe.
Die Kommunale Abwasser-Rahmenrichtlinie der Europäischen Union schreibt die vierte Reinigungsstufe vor.
Die Vorgabe gilt ab 2033.
Der Verband sagt, dass Kommunen die Technik schrittweise einführen müssen.
Der Verband nennt als Reihenfolge zuerst große Kläranlagen.
Der Verband sagt, dass die Pflicht erst startet.
Das startet mit der Umsetzung in nationales Recht.
Verband, Kläranlage und bisheriger Ausbau
Zum Abwasserzweckverband Unteres Sulmtal gehören Bad Friedrichshall.
Zum Abwasserzweckverband gehören Bad Wimpfen.
Zum Abwasserzweckverband gehören Eberstadt.
Zum Abwasserzweckverband gehören Erlenbach.
Zum Abwasserzweckverband gehören Neckarsulm.
Zum Abwasserzweckverband gehören Offenau.
Zum Abwasserzweckverband gehören Untereisesheim.
Zum Abwasserzweckverband gehören Weinsberg.
Der Verband nennt die Verbandskläranlage Neckarsulm als zentrale Anlage.
Die Anlage behandelt Abwässer von 75.000 Bürgerinnen und Bürgern.
Die Anlage behandelt auch Abwässer aus Gewerbe- und Industriebetrieben.
Der Verband nennt eine Erweiterung und Modernisierung in den Jahren 2007 bis 2012.
Der Verband nennt dafür einen Kostenaufwand von rund 30 Millionen Euro.
Der Verband nennt eine Reinigungsleistung der Anlage von 200.000 Einwohnerwerten.