Wirtshaus-Ausstellung geht in die nächste Runde

Bis Ende Januar läuft im Bühler Stadtmuseum „Mehr als nur Kuckuck“; fürs Frühjahr startet Teil 2 der Wirtshaus-Ausstellung – Stadtteile-Leihgaben gesucht.

Von Neues aus Bühl1 Min. Lesezeit
Schon die erste Runde der Wirtshausausstellung im vergangenen Jahr stieß auf große Resonanz – nicht nur bei der Vernissage.

Foto: Stadt Bühl / Stephanie Schindler

Foto: Stadt Bühl / Stephanie Schindler

Noch bis Ende Januar ist die Sonderausstellung „Mehr als nur Kuckuck – Die Vielfalt der Schwarzwälder Uhrmacherkunst“ im Bühler Stadtmuseum, Schwanenstraße 11, zu sehen. Parallel bereitet das Museum bereits die nächste Schau vor: Im Frühjahr kommenden Jahres soll der zweite Teil der Wirtshaus-Ausstellung „Zum Wohl – Der ‚Ochsen‘ und andere Bühler Traditionsgasthäuser“ eröffnet werden.

Der Schwerpunkt verlagert sich dann von der Kernstadt auf die Bühler Stadtteile. Für den ersten Teil der Ausstellung war bereits zu traditionsreichen Gasthäusern in der Kernstadt recherchiert worden. Damals kamen laut Mitteilung zahlreiche Leihgaben, historische Fotografien, Dokumente und persönliche Erinnerungsstücke zusammen. Ein besonderer Blickfang war der rekonstruierte Nachbau der historischen Burgstube aus dem ehemaligen „Ochsen“. Insgesamt wurde zu mehr als 30 Traditionsgasthäusern recherchiert.

Für die Fortsetzung sucht das Team des Stadtgeschichtlichen Instituts erneut Unterstützung aus der Bevölkerung. Gefragt sind Objekte, historische Fotos und Informationen zu Gaststätten in den Bühler Stadtteilen. Genannt werden unter anderem Bierkrüge, Speisekarten, Aschenbecher, Einrichtungsgegenstände, Werbematerial und persönliche Erinnerungsstücke.

Auf der Wunschliste steht außerdem eine funktionstüchtige Musikbox beziehungsweise Jukebox, also ein münzbetriebener Musikautomat, der auf Knopfdruck einen Musiktitel abspielt. Sie muss nicht aus einer Bühler Gaststätte stammen, sollte aber für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung gestellt werden können.

Wer passende Objekte, Fotos oder Informationen beisteuern kann, kann sich per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter (0 72 23) 9 35-54 05 an das Team des Stadtgeschichtlichen Instituts wenden.

Die Pressemitteilung trägt die Nummer 432 und ist auf den 23. September 2026 datiert.

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