Bundespolizei weist Mann am Bahnhof Kehl nach Einreiseverweigerung zurück
Die Bundespolizei hat am 24. September 2026 im Bahnhof Kehl einen 25 Jahre alten nigerianischen Staatsangehörigen kontrolliert und ihm die Einreise verweigert. Der Mann war mit einem Fernzug aus Frankreich nach Deutschland gereist und wurde im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen überprüft.
Bei der Kontrolle legte er den Beamten seinen nigerianischen Reisepass und einen französischen Aufenthaltstitel vor. Nach Angaben der Bundespolizei stellten die Beamten bei der Prüfung fest, dass das Gültigkeitsdatum des französischen Aufenthaltstitels verändert worden war. Zudem fanden sie bei dem Mann eine geringe Menge Cannabiskraut.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, der versuchten unerlaubten Einreise und der unerlaubten Einfuhr von Cannabis. Gegen den Mann wurde ein dreijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot verfügt. Anschließend wurde er nach Frankreich zurückgewiesen. Das Betäubungsmittel sowie der verfälschte Aufenthaltstitel wurden sichergestellt.
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