40-Jähriger in Untersuchungshaft: Vorwürfe wegen gefährlicher Körperverletzung in Reutlingen

Nach Messerangriff in Reutlingen sitzt ein 40-Jähriger in Untersuchungshaft. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung.

Von Herold Team1 Min. Lesezeit
40-Jähriger in Untersuchungshaft: Vorwürfe wegen gefährlicher Körperverletzung in Reutlingen

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Nach einem Messerangriff in Reutlingen sitzt ein 40 Jahre alter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Das teilten die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeipräsidium Reutlingen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie weiterer Delikte ermittelt.

Angriff in der Nacht zum Donnerstag

Nach dem derzeitigen Stand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen befanden sich die ehemalige Partnerin des Beschuldigten und der 40-Jährige zunächst bei einer Grillparty in der Sickenhäuser Straße. Nach der Feier wollte der Mann seine frühere Partnerin in der Nachbarschaft aufsuchen. Weil sie ihm die Tür nicht öffnete, soll er gewaltsam über ein Fenster in ihre Wohnung eingedrungen sein.

Im weiteren Verlauf wird dem Beschuldigten vorgeworfen, die Frau geschlagen und mit einem Messer leicht verletzt zu haben. Der Frau gelang laut Mitteilung anschließend die Flucht aus ihrer Wohnung zu einem Nachbarn. Weitere Zeugen wurden auf die Auseinandersetzung aufmerksam und kamen ihr zu Hilfe.

Zweiter Mann ebenfalls leicht verletzt

Nach Angaben der Ermittler soll der 40-Jährige danach auch einen 29 Jahre alten Mann mit dem Messer angegriffen haben. Dieser habe ausweichen können, sei aber ebenfalls leicht verletzt worden.

Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch vor Ort widerstandslos fest.

Haftbefehl erlassen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen wurde der 40-jährige Marokkaner am Donnerstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Reutlingen vorgeführt. Der Richter erließ den beantragten Haftbefehl und ordnete Untersuchungshaft an.

Ermittlungen dauern an

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat sowie zum Motiv dauern nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei an.

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