Verkehrsunfälle 2025: Weniger Tote, mehr E-Scooter-Unfälle
Polizeipräsidium Reutlingen meldet Rückgang bei Schwerverletzten, aber erstmals zwei Todesfälle mit E-Scootern – Hauptursachen und Gegenmaßnahmen im Überblick

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen, das die Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen sowie den Zollernalbkreis umfasst, ist die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2025 veröffentlicht worden. Die Auswertung spiegelt sowohl positive Entwicklungen als auch neue Herausforderungen auf den Straßen der Region wider.
Gesamtsituation: Leichter Rückgang bei Unfallzahlen und Schwerverletzten
Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist im Jahr 2025 leicht gesunken. Positiv hervorzuheben ist auch ein Rückgang bei den Schwerverletzten sowie den Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit setzt sich der gewünschte Trend einer sichereren Verkehrslage in der Region fort.
Neue Herausforderungen durch Elektromobilität
Während die Unfallzahlen im Gesamten zurückgehen, steigen die Unfälle mit Pedelecs und E-Scootern weiterhin deutlich an. Zum ersten Mal wurden zwei Todesfälle im Zusammenhang mit E-Scootern registriert. Die wachsende Popularität von stellt Sicherheitsbehörden und Verkehrsteilnehmer vor neue Herausforderungen.
Unfälle mit Motorrädern verharren weiterhin auf hohem Niveau, während auch die Anzahl der Unfälle mit Fahrrädern und E-Bikes weiter ansteigt.
Hauptunfallursachen und Risikofaktoren
Insbesondere ist erfreulicherweise die Zahl der Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss zurückgegangen.
Verkehrsüberwachung und häufige Verstöße
Im Bereich der polizeilichen Verkehrsüberwachung wurden über 20.000 Geschwindigkeitsverstöße im Jahr 2025 dokumentiert. Zudem zählen die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt und das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts zu den am häufigsten festgestellten Verstößen. Mehr als 900 Mal wurde gegen die Sicherungspflicht von Kindern verstoßen.
Weiterführende Statistiken
So reagiert die Polizei
Das Polizeipräsidium Reutlingen führt regelmäßige Verkehrsüberwachungen durch, um die Hauptunfallursachen gezielt zu bekämpfen. Die Behörde betont die Bedeutung von Aufklärung und Präventionsarbeit, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen.
Kontakt für Rückfragen
Mit Blick auf die kommende Zeit bleibt der Umgang mit neuen Formen der Mobilität sowie die Bekämpfung klassischer Unfallursachen ein zentrales Thema der Verkehrssicherheitsarbeit in der Region.
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