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Raser im Visier: Über 6000 Tempoverstöße in einer Woche

Polizei kontrolliert in vier Landkreisen – Spitzenreiter mit 147 km/h auf 80er-Strecke erwartet Fahrverbot

Von Blaulichtreport
Raser im Visier: Über 6000 Tempoverstöße in einer Woche
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

In einer groß angelegten Kontrollwoche überprüfte die Polizei vom 4. bis 10. August 2025 auf den Straßen der Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis die Geschwindigkeit tausender Fahrzeuge. Ziel der europaweiten Überwachungsaktion war es, die Verkehrssicherheit auf besonders unfallgefährdeten Strecken zu erhöhen und rasende Fahrer zur Rechenschaft zu ziehen.

Massiver Fokus auf Geschwindigkeitskontrollen

Die Beamten der Verkehrspolizei und der lokalen Polizeireviere setzten verschiedene Messtechnologien ein, darunter Lichtschrankenmessgeräte und mobile Messanhänger, um Temposünder zu erfassen. Bei diesen Kontrollen wurden mehr als 6000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

Unmittelbar auf frischer Tat ertappt wurden etwa 360 Fahrer, die mithilfe von Laser-Handmessgeräten gestoppt werden konnten. Die meisten Verstöße liegen im Verwarnungsbereich, doch ganze 960 Autofahrer müssen mit Bußgeldanzeigen und Punkten in Flensburg rechnen. Einige von ihnen erwartet zudem ein Fahrverbot.

Spitzenreiter und Konsequenzen

Trauriger Spitzenreiter der Kontrollwoche war ein 21-jähriger Fahrer eines Alfa Romeo, der auf der B10 bei Wernau mit 147 km/h gemessen wurde – erlaubt waren lediglich 80 km/h. Dem Fahrer drohen nun ein zweimonatiges Fahrverbot sowie eine Geldstrafe von rund 600 Euro.

Hintergrund: Geschwindigkeit als Unfallursache

Die Polizeistatistik verdeutlicht die Gefahren: Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums ereigneten sich im Vorjahr 36 Verkehrsunfälle mit insgesamt 40 Todesopfern. In neun Fällen war überhöhte Geschwindigkeit ursächlich oder zumindest mitverantwortlich.

Nachhaltige Maßnahmen und Ausblick

Die Polizei kündigt an, ihre Kontrollen auch künftig fortzusetzen. Ziel sei es, das Bewusstsein für die Gefahren zu schnellen Fahrens weiter zu schärfen und das allgemeine Geschwindigkeitsniveau langfristig zu senken. Mit präventiven und repressiven Maßnahmen soll die Zahl der Verkehrsunfälle verringert werden.

Das Polizeipräsidium Reutlingen setzt damit klar auf Prävention im Straßenverkehr und appelliert an alle Autofahrer, sich an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten – nicht nur während spezieller Kontrollwochen, sondern dauerhaft.

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