Messerangriff im Reutlinger Listpark – Tatverdächtiger in Haft
28-Jähriger verletzt 36-Jährigen bei Streit – Ermittlungen zu Motiv und Tathergang laufen

Am Dienstagvormittag, den 16. Juli 2025, ereignete sich im Reutlinger Listpark ein schwerwiegender Zwischenfall, bei dem ein 28-jähriger Mann mutmaßlich einen 36 Jahre alten Mann mit einem Messer am Hals verletzte. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Tübingen sowie dem Kriminalkommissariat Reutlingen geführt. Das Tatgeschehen und die laufenden Ermittlungen werfen zahlreiche Fragen über die Hintergründe des Vorfalls auf.
Streit und Messerangriff im Listpark
Laut bisherigen Erkenntnissen gerieten die beiden Männer gegen 11:15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in einen Streit. Die zunächst verbale Auseinandersetzung eskalierte rasch zu einer körperlichen Konfrontation, bei der der 28-Jährige mutmaßlich ein Messer einsetzte und seinem Kontrahenten Schnittverletzungen am Hals zufügte.
Im Anschluss an die Tat floh der Angreifer, jedoch setzte der verletzte 36-Jährige ihm nach. In der Nähe der Bahnhofstraße kam es daraufhin erneut zu Handgreiflichkeiten zwischen beiden Männern, bevor der Tatverdächtige endgültig flüchtete.
Festnahme und medizinische Versorgung
Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen gelang es den Einsatzkräften am Dienstagnachmittag, den 28-Jährigen im Stadtgebiet von Reutlingen anzutreffen und widerstandslos festzunehmen. Das Opfer wurde durch den Rettungsdienst zur medizinischen Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses jedoch nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Haftbefehl erlassen – Ermittlungen dauern an
Der polizeibekannte Tatverdächtige, ein nigerianischer Staatsangehöriger, wurde am Mittwochnachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft Tübingen beantragte Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Dieser wurde erlassen und in Vollzug gesetzt. Der 28-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.
Hintergründe weiter unklar
Laut Polizei und Staatsanwaltschaft sind die Hintergründe für den Ausbruch und den Verlauf der Auseinandersetzung weiterhin Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Klärung des genauen Tathergangs und möglicher Motive.
Weitere Informationen werden nach Abschluss der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen erwartet.
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