Mehrfache Identitäten am Bahnhof Kehl aufgedeckt
Bundespolizei entdeckt mehrere Ausweispapiere bei einem 21-Jährigen – Ermittlungen wegen Sozialbetrugs und illegaler Einreise laufen

Im Zuge der vorübergehend wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen kam es am 25. Juni zu einem besonderen Vorfall am Bahnhof Kehl. Die Bundespolizei kontrollierte einen 21-jährigen somalischen Staatsangehörigen, der in einem grenzüberschreitenden Nahverkehrszug unterwegs war. Der Mann wies sich bei der Kontrolle mit einer deutschen Aufenthaltsgestattung aus – ein Dokument, das ihm jedoch nicht zum Grenzübertritt berechtigte.
Entdeckung mehrerer Ausweisdokumente
Im weiteren Verlauf begleiteten die Bundespolizisten den jungen Mann zur Dienststelle. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie insgesamt vier unterschiedliche Identitätsdokumente, ausgestellt von drei verschiedenen Ländern. Im Einzelnen handelte es sich um:
Ermittlungen wegen möglicher Straftaten
Angesichts der aufgefundenen Dokumente und der abweichenden Angaben in den Papieren hat die Bundespolizei Ermittlungen aufgenommen. Der Verdacht liegt auf Sozialleistungsbetrug unter falscher Namensangabe sowie auf unerlaubter Einreise.
Sämtliche Dokumente wurden von den Beamten beschlagnahmt. Das zuständige Ausländeramt wurde umgehend über den Sachverhalt informiert.
Behördliche Maßnahmen und weiteres Vorgehen
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg führt die weiteren Ermittlungen in diesem Fall. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen sich aus der mehrfachen Identitätsführung und dem Verdacht des Sozialleistungsbetrugs ergeben werden.
Die Kontrollen an den Grenzen werden derzeit verstärkt fortgesetzt. Behörden prüfen regelmäßig Identitätsangaben und Dokumentenechtheit, um Missbrauch und Straftaten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
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