Kontrolle in Kehl: Mann mit gefälschtem Ausweis und Drogen erwischt
24-Jähriger ohne gültige Papiere und mit Aufenthaltsverbot fällt durch umfangreiche Bundespolizeikontrolle auf

Am 25. Juli kontrollierte die Bundespolizei im Bahnhof Kehl einen 24-jährigen algerischen Staatsangehörigen, der in einer grenzüberschreitenden Regionalbahn als Reisender unterwegs war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann keine gültigen Grenzübertrittspapiere vorweisen konnte.
Feststellung weiterer Delikte
Die Überprüfung auf der Dienststelle brachte weitere Verstöße ans Licht. Die Beamten fanden bei dem Mann eine geringe Menge einer Substanz sowie eine vollständig gefälschte italienische Identitätskarte. Bei der genaueren Überprüfung seiner Personalien stellte sich zudem heraus, dass gegen den 24-Jährigen ein gültiges Aufenthaltsverbot besteht.
Rechtliche Konsequenzen und weiteres Vorgehen
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem algerischen Staatsangehörigen die Weiterreise nach Deutschland verweigert. Ihn erwarten mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise, des Einführens von Cannabis sowie der versuchten unerlaubten Einreise entgegen eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg hat in diesem Fall die Ermittlungen übernommen. Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen im grenzüberschreitenden Bahnverkehr und die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten.
Weitere Informationen zum aktuellen Stand der Ermittlungen liegen derzeit nicht vor.
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