Haftbefehl am Kehler Bahnhof vollstreckt
32-Jähriger wegen Erschleichens von Leistungen festgenommen – zehn Tage Haft statt Geldstrafe
Am Dienstagabend, den 10. Februar 2026, führte die Bundespolizei im Rahmen eines Sonderhalts eine Kontrolle an einem Fernzug im Kehler Bahnhof durch. Im Mittelpunkt des Einsatzes stand ein 32-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, der mit einer rumänischen Identitätskarte reiste.
Festnahme wegen Erschleichen von Leistungen
Bei der Überprüfung der Personaldaten des Mannes stellten die Beamten fest, dass gegen ihn eine Ausschreibung zur Festnahme bestand. Der Grund: Erschleichen von Leistungen. Hierbei handelt es sich häufig um das widerrechtliche Nutzen von Dienstleistungen, etwa im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, ohne dafür zu zahlen.
Folgen für den Beschuldigten
Da der 32-Jährige die geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnte, entschied die Bundespolizei, ihn ersatzweise für zehn Tage in Haft zu nehmen. Mit dieser Maßnahme wurde der Haftbefehl wie vorgesehen vollstreckt.
Einsatz der Bundespolizeiinspektion Offenburg
Der gesamte Einsatz wurde von der Bundespolizeiinspektion Offenburg durchgeführt. Der Fall unterstreicht die regelmäßigen Kontrollen im Grenzgebiet und die Konsequenzen, die bei offenen Haftbefehlen drohen.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg ruft dazu auf, die Vorschriften zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und anderer Dienstleistungen zu beachten, um strafrechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Weitere Informationen zu aktuellen Pressemitteilungen und Einsätzen werden regelmäßig veröffentlicht.
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