Güterzug entgleist in Rastatt – Alkohol am Steuer?
Zugführer mit 1,3 Promille erwischt – Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs laufen

Am Freitag, dem 29. August, ereignete sich im Bahnhof Rastatt ein Zwischenfall während einer Rangierfahrt: Ein Güterzug entgleiste, nachdem bei den vorbereitenden Arbeiten zwei sogenannte Hemmschuhe nicht entfernt worden waren. Dies teilte die Bundespolizeiinspektion Offenburg mit.
Hergang des Vorfalls
Nach ersten Ermittlungen entstand das Unglück, weil zwei Hemmschuhe auf dem Gleis verblieben und beim Rangieren mitgeschleift wurden. Diese Versäumnisse führten dazu, dass insgesamt drei Waggons des Güterzuges entgleisten. Die genaue Schadenshöhe sowie weitere Auswirkungen sind bisher nicht bekannt.
Polizeiliche Maßnahmen und Ermittlungen
Im Rahmen der Unfallaufnahme führte die Bundespolizei bei dem Triebfahrzeugführer einen Atemalkoholtest durch. Der Test ergab einen Wert von 1,3 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und alle erforderlichen Beweise gesichert.
Gegen den 63-jährigen deutschen Zugführer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe lauten auf Gefährdung des Bahnverkehrs sowie Trunkenheit im Verkehr.
Rechtliche Einordnung und Bedeutung
Die Ermittlungen im Fall des entgleisten Güterzugs in Rastatt laufen weiter. Die Kombination aus menschlichem Versagen und Alkoholeinfluss zeigt die zentrale Bedeutung von Sorgfalt und Verantwortung im Bahnbetrieb.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg unterstreicht mit diesem Vorfall die Wichtigkeit konsequenter Kontrollen und die ständige Wachsamkeit beim Umgang mit sicherheitsrelevanten Prozessen im Bahnverkehr.
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