Gesuchter Straftäter am Rheinau-Grenzübergang festgenommen
Ein 33-Jähriger wurde bei der Einreise aus Frankreich verhaftet, nachdem gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Vergewaltigung vorlag; er wird eine zweijährige Haftstrafe verbüßen.

Am Grenzübergang Rheinau ist am Montagabend, den 12.05., ein gesuchter Straftäter bei der Einreise aus Frankreich festgenommen worden. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg überprüfte bei einer routinemäßigen Kontrolle die Personalien des 33-jährigen Mannes. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Vergewaltigung vorliegt.
Festnahme nach Verurteilung
Bereits im Januar 2025 war der Mann von einem Gericht zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Behörden suchten seither nach dem Verurteilten, der sich offenbar ins Ausland abgesetzt hatte. Die Rückkehr nach Deutschland endete nun an der Grenze, als die Bundespolizei den Haftbefehl erkannte und den Mann festnahm.
Strafvollzug und weitere Verfahren
Nach der Feststellung seiner Identität wurde der 33-Jährige umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Dort soll er seine Strafe von zwei Jahren und sieben Monaten Haft verbüßen. Hinweise auf ein laufendes weiteres Ermittlungsverfahren wurden in der Pressemitteilung nicht genannt.
Grenzkontrolle als Sicherheitsmaßnahme
Der Fall unterstreicht die Bedeutung routinemäßiger Grenzkontrollen für die Durchsetzung von Haftbefehlen und für die öffentliche Sicherheit. Polizeiliche Überprüfungen an den Grenzübergängen dienen nicht nur der Kontrolle des Personenverkehrs, sondern ermöglichen auch die Feststellung und Festnahme gesuchter Straftäter.
Weitere Angaben zu den Hintergründen des Falls oder zu der Identität des Festgenommenen wurden nicht veröffentlicht.
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