Gefahr in Reutlingen: Brennende Acetylen-Gasflasche löst Großeinsatz aus
Evakuierung von bis zu 100 Personen und Straßensperrungen nach Brand auf Betriebsgelände – keine Verletzten

Am Donnerstagvormittag kam es auf einem Betriebsgelände in der Kornbergstraße im Reutlinger Ortsteil Lichtenstein-Holzelfingen zu einem umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Auslöser war eine brennende Gasflasche, die mit Acetylen gefüllt war. Das schnelle Handeln der Einsatzkräfte und die konsequenten Sicherheitsmaßnahmen verhinderten Schlimmeres.
Großalarm nach Brandmeldung
Gegen 9:30 Uhr entdeckte ein Zeuge auf dem Betriebshof die brennende Gasflasche und informierte umgehend den Notruf. Aufgrund der besonderen Gefährdung durch das Acetylen-Gas entschied man sich für einen Großeinsatz: Die Feuerwehr startete sofort mit Kühlungsmaßnahmen, während parallel Polizei und Rettungsdienste weitere Schutzmaßnahmen einleiteten.
Evakuierung und Verkehrsmaßnahmen
Um die Bevölkerung zu schützen, wurde im Umkreis von 200 Metern das Areal evakuiert. Zwischen 70 und 100 Personen mussten ihre Wohnungen oder Arbeitsstätten verlassen. Während der gesamten Einsatzdauer wurden die Betroffenen in einem städtischen Gebäude untergebracht und betreut.
Zusätzlich wurden die Ortsdurchfahrt Holzelfingen sowie die Zugangsstraßen Holzelfinger Steige für den gesamten Verkehr gesperrt. Diese Maßnahmen sorgten sowohl für die nötige Sicherheit als auch einen optimalen Arbeitsraum für die Einsatzkräfte.
Einsatzverlauf und Kräfteaufgebot
Die Löscharbeiten und das Kühlen der Gasflasche dauerten rund fünf Stunden. Erst als die Temperatur dauerhaft unkritisch war und die Flammen erloschen waren, konnte der Behälter nach mehrstündiger Wartezeit sicher geborgen und abtransportiert werden. Gegen 19:00 Uhr kehrten die evakuierten Bewohner in ihre Wohnungen zurück, die Straßensperrungen wurden vollständig aufgehoben.
Ergebnis und Ausblick
Erfreulicherweise gab es trotz der hohen Gefahrenlage keine Verletzten. Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen sowie die koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten verhinderten Personenschäden und einen größeren Sachschaden. Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes dauern an.
Das schnelle und koordinierte Handeln der Rettungskräfte zeigte vorbildlichen Einsatz. Die Ereignisse verdeutlichen, wie wichtig gut eingespielte Notfallpläne sind, um im Ernstfall die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
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